2013 - 150 Jahre MGV

MGV - Februar 2013

Linke Seite von links:
Hintere Reihe:
Dieter Hennecke, Horst Kommerau, Erich Schröter, Siegfried O. Stolle, Wolfgang Wedelich, Günter Schroyen, Peter Lingk.
Vordere Reihe:
Adolf Schnaars, Karl Gieseke, Hinrich Schnakenberg, Gevert Gerken, Heinz Möske, Kurt Kohl, Günter Hildebrandt, Herbert Saade.

MGV - Februar 2013

Rechte Seite von links:
Hintere Reihe:
Hannes Bibelhausen, Rainer Wesemann, Karl-Heinz Gercke, Michael Böhme, Ulrich Böhme.
Mittlere Reihe:
Hermann Pelke, Heinz Kommerau, Mathias Frieling, Wolfgang Nienstedt, Norbert Vagt, Kai Faouzi.
Vordere Reihe:
Ulli Janke, Hagen Hubert, Wolfgang Platz-Ohlenbusch, Gerhard Sobottka, Helmut Rickert, Uwe Helmke.

2013

Die Concorden mussten sich im Oktober von einem ihrer langjährigen Sänger verabschieden. Seit Juli 1961 war Hinrich Schnakenberg Mitglied unseres Chores, und mit seiner sicheren Stimme und großen Erfahrung war er eine geschätzte Unterstützung im 1. Tenor.
Sein ruhiges Wesen suchte nicht den Auftritt in der ersten Reihe; er war eher geneigt, im zweiseitigen Gespräch seine Gedanken darzulegen. Umso gewichtiger war dann seine Meinung, wenn er sie uns allen vortrug.
In den letzten Jahren sah er sich mit einer bösartigen Krankheit konfrontiert, die ihn veranlasste, sich aus dem chorischen Singen zurückzuziehen.
Wir haben mit ihm einen aufrichtigen, treuen Sänger verloren. Der Chor hat ihm zur letzten Ruhe sein Lieblingslied gesungen: "Hab oft im Kreise der Lieben im duftigen Grase geruht ..."


Johann Otten war 18 Jahre ein treuer Sänger, der sich am Chorgesang freute. Als seine Bassstimme noch kräftig genug war, war er gleichzeitig Mitglied in drei Chören mit unterschiedlichem Liedgut. Er hat sich wohl bei uns gefühlt. Die Funktion des Notenwarts ist mit viel Arbeit verbunden, und als die Archivierung des Materials auf Computerbasis anstand, hat er diesen großen Aufwand auch ohne digitale Kenntnisse selbstverständlich mitgetragen.
Wir denken gern an die Geburtstage zurück, zu denen er uns eingeladen hatte, um mit ihm vor seinen Gästen zu singen. Umso mehr fehlte ihm die Geselligkeit, als aus ärztlicher Sicht kräftiges Singen für ihn gesundheitsgefährdend war und er den Übungsabenden endgültig fernbleiben musste.
Wir waren bei der Trauerfeier anwesend und werden sein Andenken in Ehren halten.


Veranstaltungen, Einladungen und Festlichkeiten


Singen bei der Käseglocke 1. Mai 2013


Die "Freunde Worpswede" setzten auch dieses Jahr die Tradition fort, zum "Tag der Arbeit" am 1. Mai zum Maisingen bei der Käseglocke einzuladen.
Die Pflanzenwelt hatte sich viele Wochen bei fast winterlichen Temperaturen nicht der Jahreszeit entsprechend entwickeln können, und so waren Bäume und Sträucher nur wenig mit Grün bedeckt. Doch die Sonne schien, als die Gäste nach und nach eintrafen. Die Veranstalter hatten einige Absagen von Chören bekommen, aber durch spontane Zusagen von anderen konnte das Singen trotzdem erfolgreich durchgeführt werden.
Wir sangen heitere und nachdenkliche Frühlings- und Mailieder und stimmten mit dem Publikum den Kanon "I like the flowers" an. Mit "Go down, Moses" beendeten wir unsere Vorträge, deren Mischung den Gästen guter Beifall wert war.
Wir konnten uns danach mit Kaffee und belegten Brötchen für einen weiteren Auftritt auf dem Maimarkt auf dem Großen Parkplatz stärken. Die Besucher hier bewegten sich zwischen vielen Zelten und Verkaufsständen und erfreuten sich an der Maisonne. Wir sangen mehrere Gesellschaftslieder, denen das Publikum recht aufmerksam zuhörte und uns mit Applaus dankte.

Pfingstsingen


Für die Concorden ist der Morgen des 1. Pfingsttages traditionell dem öffentlichen Singen und den Auftritten bei den Altenheimen gewidmet. Nur wenige Sänger hatten anderweitige Verpflichtungen, und zusammen mit den Frühstücksgästen bildeten wir eine große, lebhafte Runde im Kaffee Worpswede.
Das Einsingen im Kuppelsaal verlangte die erforderliche Konzentration auf den nachfolgenden Auftritt.
Dermaßen vorbereitet und gestärkt ging es nach draußen vor die zahlreichen Gäste, denen wir ein umfangreiches Programm bieten konnten.
Mit geistlichen Liedern erinnerten wir an den Anlass dieses Feiertages, und unser "Halleluja" aus dem Lied "Herr, Deine Güte reicht so weit" war auch ein Dank an den schönen Maimorgen, der uns allen nach vielen regnerischen, kalten Tagen nun beschert wurde.
In der Pause waren die Zuhörer aufgefordert, mehrere Kanons mit uns zu singen. Dank der guten Einbindung des Publikums mit einer geeigneten Liedauswahl und einem begeisternden Chorleiter hatten wir viel Spaß am gemeinsamen Auftreten und konnten dann den zweiten Teil einleiten mit "Frisch gesungen" und dem "Frankenlied". Wir gaben eine überzeugende Vorstellung unserer Chorarbeit und erhielten viel Applaus - was auch den Händen ganz gut tat, die in der Kälte des Morgens doch leicht erstarrt waren.


Die anschließenden Auftritte in den Altenheimen "Vogeler Villa" und "Haus Worpswede" zeigten uns wieder, dass unsere Lieder die Bewohner berühren. Wir sehen, wie gerne man mitsingen möchte, aber dass die Kraft nicht mehr ausreicht für gemeinsamen Gesang. Erkennbar sind die musikalischen Empfindungen nicht verloren gegangen, und wir sind dankbar, dass wir sie für eine kurze Zeit wieder wecken können.
Dieser Besuch bei vielfach uns sehr nahe stehenden Hausbewohnern löst auf dem Weg zur "Pension am Weyerberg" viele Gespräche aus, wie wir als Gesellschaft mit dem Altwerden und Altsein umgehen, und welche Änderungen bei Heimaufenthalten zukünftig wünschenswert wären. Dass die dafür notwendige entsprechende finanzielle Ausstattung noch keine politische Mehrheit findet, macht uns nach solch einem Morgen besonders betroffen.

Vor der "Pension am Weyerberg", dem früheren "Kaffeehaus Niedersachsen", wurden wir nach unserem Spaziergang herzlich willkommen geheißen. Das Versprechen, diesen Ort der Gastlichkeit als Ausklang des Pfingstsingens für uns zu reservieren, wurde auch dieses Jahr wieder eingelöst und ist ein herzliches "Dankeschön" wert. Wir saßen in großer Runde noch einige Zeit zusammen und freuten uns über die Zusammengehörigkeit im Verein.

Ständchen für den Schützenkönig


Mit einem kräftigen "Grüß Gott" und einem Gesellschaftslied brachten die Concorden dem scheidenden Schützenkönig Stefan Behrens und dem gesamten Königshaus das traditionelle Ständchen. Inmitten der turbulenten Atmosphäre des Festzeltes mit Auftritten von Trachtenvereinen und Tanzgruppen gelang uns dieser Gruß auch ohne Mikrofon, und wir konnten einen beachtlichen Beifall der Festteilnehmer verzeichnen.

150-jähriges Bestehen MGV "Concordia"

Aus den Jahresberichten der Jubiläumsveranstaltungen zum 100. und 125. Geburtstag des MGV "Concordia" ist zu ersehen, mit wie viel Zeit gerechnet werden muss, wenn der Ablauf der Feier ohne Komplikationen erfolgen soll: absolutes Minimum ein halbes Jahr, besser ein Jahr.
Derart informiert bildete sich im Januar 2010 - also 3 Jahre vor der Veranstaltung - ein Vorbereitungssauschuss aus 7 Sängern.

Chronik 150 Jahre MGV Concordia

Chronik 150 Jahre MGV Concordia


Dieses Buch entstand als Gemeinschaftsarbeit der Sänger des MGV Concordia Worpswede, insbesondere der Sangesbrüder Herbert Saade und Michael Böhme.

Die Arbeit an unserer Vereinschronik ging voran, und schließlich hielten wir die ersten Exemplare Anfang 2013 in der Hand. Aus der Idee war ein gewichtiges Geschichtsbuch geworden.
An dieser Stelle sei allen Sangesbrüdern gedankt, die sich an der Realisierung dieses Projektes beteiligt haben.

Kommers und Chorsingen in der Zionskirche


Frau Dr. Geck

Frau Dr. Geck

Den Ablauf des Kommerses hier wiederzugeben, würde den Rahmen eines Jahresberichts überschreiten.
Für Einzelheiten stehen mehrere Quellen zur Verfügung:
eine Video-DVD, die den Festabend und das Chorsingen in der Kirche zeigt (zu erwerben bei Chormitgliedern),
der Artikel "Eine klingende Geburtstagsfeier" in der Wümme-Zeitung vom 19.06.2013,
der Artikel "Musik ist die Sprache der Seele" im Wümme-Report vom 19.06.2013,
der Artikel "Frohsinn und Fröhlichkeit" im Anzeiger vom 19.06.2013,
die Festrede von Ehrendirigentin Frau Dr. Geck als ehemaliger Chorleiterin.

Der Kommers war eine heitere, lockere, aber dennoch würdige Geburtstagsfeier, bei der sich die Gäste mit uns einig waren, dass viele besondere Umstände zum Gelingen beigetragen hatten: die ausgewählten Liedvorträge, die guten Redner, das besondere Ambiente der Music Hall und nicht zuletzt auch die Musikstücke der "Mulligan Music Makers" im inoffiziellen Teil.


Zum Chorsingen als Ausgabe der Worpsweder Orgelmusik waren 9 Chöre gekommen, die unter großem Applaus der Zuhörer ihre vielfältigen Geburtstagsgrüße vortrugen. Die Bandbreite beschreibt die Wümme-Zeitung als "traditionell bis swinging-modern, von schelmisch bis sakral, von georgisch bis afrikanisch, von Plattdeutsch bis Englisch, von stimmgewaltig bis ziemlich zart."
Und als Überraschungsgeschenk widmete der Galerie-Chor den Concorden ein eigenes Lied nach einem Satz aus Beethovens 9. Sinfonie.
Es war eine großartige Veranstaltung!

Sängerfahrt 2013 nach Kitzingen

Verfasser: Matthias Frieling

Früh im Jahr begann unser "Festausschuss" Horst Kommerau mit den Planungen für unsere Reise. Die Winzer, denen wir seit Jahren auf ihrer Worpsweder Weinvernissage ein Willkommensständchen singen, hatten uns zu sich ins Frankenland eingeladen.

So startete am 19. Juli um 7 Uhr der Bus und las 21 Sänger mit Frauen und 21 Gäste an unseren Sammelpunkten auf.
Hartmut Monsees war als Busfahrer engagiert. Seine plattdeutschen Döntjes und Witze haben uns über manche langweilige Strecke geholfen.


Endlich erreichten wir nachmittags Kitzingen. Kurz nach der Autobahnabfahrt konnten wir an den Berghängen die ersten Weinreben erkennen. Aber das Ziel, das Hotel "Esbach-Hof" am Rande der Altstadt, erkannten wir erst im letzten Moment.

Hoch aufragend hinter Bäumen und ohne Fenster zu Straße, meinten manche schon, sie hätten ein Silo vor sich. Zur Altstadt hin trennte uns eine große Kreuzung mit Tankstelle und eine Eisenbahnüberführung.
Wir bezogen erst einmal unsere Zimmer und bemerkten dabei, dass so manches Doppelzimmer mit 2 Einzelbetten ausgestattet war. Doch einen Männergesangverein mit 150-jähriger Erfahrung kann so etwas natürlich nicht erschüttern.

Nach einem guten Essen zog es viele von uns zu einer ersten Ortsbesichtigung und an den Main. Kitzingen hat viele schöne, alte Häuser mit großen Tordurchfahrten, Geschäftsstraßen und schmale Gassen mit Gasthäusern. Am Ufer ziehen sich stattliche Wohn- und Geschäftshäuser hin, die seit 1683 mit ihrem stabilen untersten Stock immer mal wieder im Hochwasser stehen. Da konnte uns an den Flutmarken klar werden, dass die Überflutungen von 2003 und 2011 eigentlich zu den niedrigeren gehören.


Am Samstag stand nach gemütlichem Frühstück eine 2-stündige Flussfahrt auf dem Programm.
Auf der "Neptun" gab es für jeden das richtige Plätzchen. Der Himmel war blau, und es wehte ein leichter Fahrtwind. Der Kapitän begrüßte uns und wies hin und wieder auf Sehenswürdigkeiten hin.
Ein bordeigenes Schifferklavier wurde kurz von Günter Hildebrandt gespielt, und ein paar von uns fingen an zu singen. Da stellten wir fest, dass Männer und Frauen von einem Gemischten Chor aus Escherndorf an Bord waren. Wir verabredeten ein gemeinsames Singen des "Frankenliedes", das hier natürlich gut bekannt war.
Nach dem Passieren der Schleuse Kitzingen gingen alle von Bord. Wir stellten uns an der Uferpromenade auf und sangen drei Lieder. Die letzte Strophe mit der "Bratwurst auf der Vogelsburg" war diesem Chor sogar neu, obwohl er dort beheimatet ist.


Um 16.30 fahren wir östlich zum Weinfest in das Städtchen Großlangheim. Die hiesige Winzerfamilie Grebner hat uns hierher eingeladen. Es ist noch sehr heiß und ruhig. Auf den Straßen stehen Biertische und Bänke. Am Ausschank und in den Speisebuden laufen die Vorbreitungen. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen und schauen uns erst einmal den Ort an.
Später begrüßt uns Herr Grebner, versorgt uns mit Getränken und weist auf den Spieß hin, an dem eine Wildsau in einem umgebauten Weintank gegrillt wird. Im Laufe des Abends kommt auch die örtliche Weinprinzessin zur Begrüßung vorbei, und es wird unser Auftritt beim Fest verabredet. Wir singen einige Lieder und möchten weiter diese gute Stimmung genießen, aber um halb zehn müssen wir uns verabschieden. Das Weinfest strebt derweil immer noch seinem Höhepunkt zu.
Im Hotel angekommen, sind wir viel zu aufgekratzt, um schlafen zu gehen. Aber die beiden Serviererinnen, die um ihren pünktlichen Feierabend gekommen sind, gestatten jedem nur noch eine Bestellung. Damit lassen wir den Tag auf der Terrasse ausklingen.

Sonntag fahren wir nördlich nach Volkach, einem historisches Winzerstädtchen mit Stadtmauer an dem alten Handelsweg. Wir besichtigen es, und dann geht es weiter über den Main auf die Vogelsburg. Da steht eine Kapelle mit Wirtshaus an historischer Stelle über der Mainschleife bei Escherndorf. Der Blick von dem idyllischen Wein- und Biergarten ist atemberaubend schön. Unser Essen ist seit einem halben Jahr vorbestellt, kommt daher zügig und schmeckt sehr gut. Nachmittags machen wir Pause im Hotel.
Um 16.30 Uhr brechen wir Richtung Ost auf zum Weingut "Behringer". Es ist schön gelegen in den Weinbergen über dem Dorf Abtswind. Das Essen ist wieder vorbestellt, und wir wählen aus der Weinkarte. Unser Chorleiter probt mit uns, damit wir später gut vorbereitet sind, denn nach dem Essen begrüßt uns Ingrid Behringer und bittet uns um eine Probe unseres Könnens. Die geben wir ihr und den anderen Gästen gerne. Als Dank kann Horst ihr etliche Flaschen Wein zum Freundschaftspreis entlocken.
An diesem Abend kommen wir richtig spät und gut gelaunt im Hotel an. Das war ein gelungener Abschied!


Am Montag treten wir nach einem Sektfrühstück und einem "Prost, ihr Herren" für Karl-Heinz Gercke um 9 Uhr die Heimreise an. Wir kommen so gut durch, dass wir rechtzeitig in Worpswede sind.
Wir bedanken uns bei Horst Kommerau, der alles so gut organisiert und bei Hartmut Monsees, der uns souverän und sicher gefahren hat.

Open-Air-Galerie

Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, die Worpswede das Jahr über zu bieten hat, ist dieses Ereignis eher eine Mischung von Geschäft und Kultur. Dass diese Darstellung erfolgreich ist, beweisen die vielen Besucher, die an diesem Tag unterhalten werden wollen. Das Angebot war groß, und wir gehörten dazu. Wir sangen inmitten des Trubels einige unserer Lieder und hatten etliche Zuhörer, denen unsere Aufführung gefiel. Deutsches Liedgut ist offensichtlich aktuell und findet auch bei diesem Ereignis seine Freunde.

63. Erntefest

Das Worpsweder Erntefest hat in den vergangenen Jahren immer weniger Besucher angezogen und dem Landwirtschaftlichen Verein als Organisator trotz aller Bemühungen negative Schlagzeilen beschert.
Jetzt scheint es mit einem veränderten Konzept, neuen Ideen und der Einbindung der "Interessengemeinschaft Erntewagen Worpswede" aufwärts zu gehen. Diesen kulturellen Teil des Dorflebens zu erhalten ist auch unser Ziel, und so haben wir nicht gezögert, am diesjährigen Festakt im Zelt mitzuwirken. Wir sangen einige Ernte- und Gesellschaftslieder und freuten uns über den Beifall der anwesenden Gäste.

Geburtstag Heinz Möske


"Mühe Dich redlich und freue Dich täglich!" -
so haben wir unseren Sangesbruder in den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft in unserem Chor kennen gelernt und sind immer wieder überrascht, wie gut er damit sein Leben gemeistert hat.
Zu seinem 80. Geburtstag konnten wir ihm mit einigen seiner Lieblingslieder unsere Glückwünsche in musikalischer Form überreichen. Groß war sein Erstaunen, als plötzlich fast alle seine Chorfreunde im kleinen Saal standen und ihm gratulierten. Bescheiden wie er ist, fühlte er sich im Kreise der Sänger wieder gut aufgehoben, sang mit und wollte nicht nur als Zuhörer die Lieder erleben.
Wir blicken mit ihm auf eine lange gemeinsame aktive Zeit zurück und hoffen, dass wir mit ihm auch in seinem jetzt inaktiven Status solche Anlässe noch oft zusammen feiern.
Wir wünschen unserem Jubilar alles Gute für sein neues Lebensjahr!

25-jähriges Bestehen der "Moorpieper" Hüttenbusch


Mit einem festlichen Konzert feierte der Hüttenbuscher Singkreis der "Moorpieper" sein 25-jähriges Jubiläum. Drei Chöre boten dem Publikum ein gut gemischtes Programm mit Liedern aus verschiedenen Ländern, plattdeutschen Liedern und modernen Songs. Wir gaben u. a. mit der "Untreue" ein gutes Beispiel für kräftige Männerstimmen mit großem Volumen.

Goldene Hochzeit von Heinz und Anna-Lena Kommerau

"Gemeinsam zupacken und gemeinsam die Früchte der Arbeit ernten" - so könnte wohl das Motto von Anna und Heinz Kommerau lauten, die am 25. Oktober 2013 in festlichem Rahmen im "Grasberger Hof" ihre Goldene Hochzeit feierten. Die große Familie, zahlreiche Gäste und Wegbegleiter waren geladen und freuten sich mit den beiden über ihre fünfzig gemeinsamen Jahre.


Wie schon beim Polterabend 1963 brachten die Concorden ihrem Sangesbruder und seiner Frau gesangliche Grüße, dieses Mal mit dem "Rüdesheimer Wein", "Kari" und dem "Handwaarker Leed". Wir verbanden unsere herzlichen Glückwünsche mit der Hoffnung auf eine weitere gesegnete Zeit.

9. Weinvernissage 2013

Herbstzeit ist Erntezeit, und für die Winzer entscheidet sich dann, ob der Weinjahrgang die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllen kann.

Wie die diesjährige Traubenernte ausgefallen ist, konnte man erfahren auf der Weinvernissage der im "Fränkischen Gewächs" verbundenen Winzer. Entgegen der bisherigen Tradition, die Weinverkostung im "Kaffee Worpswede" stattfinden zu lassen, bot sich in diesem Jahr die "Bötjersche Scheune" in der Bauerreihe als Standort an. Die Besucher des Kunsthandwerkermarktes im Rathaus brauchten deshalb nur wenige Schritte zu gehen, um die Weine der letzten Jahrgänge zu probieren. Entsprechend groß war daher auch die Anzahl derjenigen, die diese Möglichkeit nutzten. Überdies präsentierten neben den Winzern die "Freunde Worpswede" in der Scheune einen gut bestückten Büchermarkt, der reges Interesse fand.


Mit zwei Herbstliedern und mehreren Weinliedern leiteten die Concorden die Vernissage ein, die dann in launigen Worten des Bürgermeisters und der Winzervereinigung im Beisein von immerhin drei Weinköniginnen vorgestellt wurde.

Dass solch eine Veranstaltung nun schon zum 9. Mal durchgeführt wurde, liegt sicher auch daran, dass hier der Kontakt zu denen gesucht werden kann, die für die Traubenverarbeitung und der Kellertechnik und damit der Qualität ihrer Produkte persönlich verantwortlich sind.

Wir haben uns gefreut, dass wir den Winzern einen musikalischen Rahmen geben konnten und werden uns ihren Dank bei einer geselligen Veranstaltung im nächsten Jahr munden lassen.

Weihnachtssingen im "Kaffee Worpswede"

Das Weihnachtsessen im "Kaffee Worpswede" ist mittlerweile ein "Pflichtveranstaltung" für jeden Sänger, der in stilvoller Umgebung bei herausragendem Essen den letzten Termin vor dem Adventssingen in der Kirche wahrnehmen will. Und so waren alle mit ihren Ehepartnern gekommen, um sich in weihnachtlicher Umgebung von der Küche verwöhnen zu lassen.
Gemeinsam mit den Gästen wurden Lieder vom stürmischen Herbst, dem Advent und der Weihnacht gesungen. Als Chor trugen wir einen Ausschnitt unserer Weihnachtslieder für das Weihnachtssingen in der Kirche vor.

Gefühlsmäßig lag der Heilige Abend ja noch 3 Wochen weit in der Zukunft. Da das Wetter sich noch nicht winterlich gab, war eine Geschichte über "Engel im Alltag" die geeignete Überleitung zum Nachdenken über den Sinn der Weihnachtszeit.


Der 1. Vorsitzende Hermann Pelke nahm die Veranstaltung zum Anlass, langjährige Sänger für ihre aktive Teilnahme im Chor zu danken:
Für 50-jährige Chorarbeit zeichnete er Adolf Schnaars aus dem 1. Bass aus und überreichte ihm die Goldene Nadel des Sängerbundes. Für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft im Chor wurden Wolfgang Nienstedt (2. Bass) und Hannes Bibelhausen (2. Tenor) geehrt.
Wir können als Concorden schon ein wenig stolz darauf sein, dass unser Chor eine offene Gemeinschaft bildet, deren alte und neue Mitglieder sich der Pflege des Männerchorgesangs verpflichtet fühlen und ihre Freude am Gesang mit Gleichgesinnten nach außen tragen - und das über viele, viele Jahre.

Weihnachtssingen in der Zionskirche


Der letzte musikalische Auftritt der Concorden ist seit mehreren Jahren das Weihnachtssingen im Rahmen der Worpsweder Orgelmusik.

Nur wenige Plätze in den hinteren Reihen der Kirche waren noch frei, als um 17 Uhr das Konzert mit einem Orgelsatz von Bach/Vivaldi mit Ulrike Dehning eingeleitet wurde. Den Auftakt für den Männerchor bildete das Spiritual "Geh, ruf es von den Bergen". Nach zwei weiteren Chorfassungen bekannter Weihnachtslieder sang André Hubert zur Gitarre seinen "Song for the Road" und leitete damit den eher besinnlichen Teil des Konzertes ein. Der Chor folgte mit einem guten Vortrag der "Weihnachtsglocken" und der bekannten Weise "Es ist ein Ros entsprungen".

Finja und Maximilian Rugen begeisterten mit Gesang und Gitarre ihr jugendliches Publikum mit "Can"t help falling in love" von Elvis Presley. Die feine, klare Stimme der Sängerin war bis in den letzten Winkel der Kirche zu hören, und kein störendes Geräusch unterbrach diesen überzeugenden Vortrag. Viel Applaus gab es als Lohn für diesen gemeinsamen Auftritt.

Nach zwei weiteren Chorsätzen kam dann das Lied, das schon im Jahr zuvor Begeisterung ausgelöst hatte: "Hallelujah" von Leonhard Cohen, gespielt auf der Gitarre und gesungen von den drei Solisten, dieses Mal begleitet von den Männerstimmen der Concorden im Hintergrund. Das Miteinander von jungen und nicht mehr ganz so jungen Stimmen machte uns und dem Publikum viel Freude. Der reichliche Beifall der Zuhörer zeigte uns, dass die Einstudierung gelungen war.


Der MGV bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Gästen und gleichzeitig auch bei den vielen Spendern, die die Zionskirche mit der Worpsweder Orgelmusik wiederum großzügig mit ihren Geldgeschenken bedacht haben.

Ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass vieles erreicht werden kann, wenn sich alle Sänger demselben Ziel verpflichtet fühlen. Diese gemeinsame Arbeit hat unseren Männerchor weiter nach vorn gebracht. Unsere musikalische Ausrichtung ist richtig, und unsere Gesangsvorträge treffen auf viele offene Ohren und Herzen. Das soll uns Verpflichtung und Ansporn für die neuen Aufgaben im Jahr 2014 sein.

Herbert Saade (Schriftführer)

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