Aktuelles / Presse

Zehntes Worpsweder Chortreffen - 23. Sept. 2018

Wümme Zeitung - 24. September 2018

Fest der Fülle
Neun Gesangsgruppen aus der Region feiern zehntes Worpsweder Chortreffen in der Zionskirche

Worpswede. Vielfältiger konnte das Programm nicht sein. Vom plattdeutschen Volkslied bis hin zur Mozartmotette präsentierten die neun verschiedenen Chöre aus der Region Worpswede ihr Repertoire beim zehnten Worpsweder Chortreffen in der Zionskirche. In ihrer Begrüßung wies die Worpsweder Kirchenmusikerin Ulrike Dehning die Zuhörer in der voll besetzten Kirche darauf hin, dass es viel zu feiern gebe in diesem Jahr. „Es wird ein Fest der Fülle. An Blumen, an Sängerinnen und Sängern und an Zuhörern“, stimmte sie das Publikum ein. Es sei trotz der Dürre vieles gewachsen und geerntet worden, so dass der Altar mit Erntegaben festlich und reich geschmückt werden konnte. Und der Überfluss dürfe sich nach Abschluss des Konzerts gern in reichen Gaben zugunsten der Flüchtlingsinitiative in Worpswede sowie der Taifunopfer auf den Philippinen niederschlagen.

Zart und doch mit Tempo begann der Ökumenische Kirchenchor unter Leitung von Ulrike Dehning mit dem Stück „Zwingt die Saiten in Cythara“ im Satz von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Der Chor findet sich regelmäßig aus den Mitgliedern der evangelischen Zionsgemeinde und der katholischen Gemeinde Maria Frieden zusammen und singt gemeinsam in Gottesdiensten. Das Motto des Abends verdeutlichte der Chor mit dem Renaissancestück „Cantate Domino“, übersetzt „Singet dem Herrn“. Der vielfach vertonte Text „Bleib bei uns, Herr, denn es will Abend werden“ erklang in der Version von Michael Preatorius (1571-1621).

Jede Chorgruppe präsentierte drei Stücke. Der Chor des Heimatvereins Neu Sankt Jürgen hatte sich für plattdeutsche Volkslieder entschieden, textlich angepasst an den Anlass des Konzerts und die Region Teufelsmoor. Das rein weibliche Ensemble sang mit Akkordeonbegleitung der Chorleiterin Birgit Lackner bekannte Melodien wie „Wo die Nordseewellen“ mit dem Text „Wo de schöne Hamme“. Und auch der Hüttenbuscher Singkreis nahm das Thema Heimat auf und trug zwei Lieder auf Plattdeutsch vor. Chorleiter Ralph Hiob dazu: „Obwohl ich aus dem Rheinland stamme, habe ich hier eine Heimat gefunden.“ Ein Chormitglied hatte zur Melodie des Liedes „Wie lieblich ist der Maien“ einen neuen Text gedichtet, welcher die Freude über die Rückkehr nach Worpswede zum Ausdruck bringen sollte. Als Kontrast sang der Chor noch das südafrikanische Lied „Masithi“, übersetzt „Sing mit uns“.

Großen Beifall fand der Chor Ton in Ton mit seiner Version von Leonhard Cohens Ballade „Halleluja“. Die kleine Gruppe von Sängerinnen und Sängern sang das anspruchsvolle Stück über eine zerbrochene Liebe zart und voller Emotion. Das Lied „29 ways“ überzeugte durch eine gelungene Mischung aus Solopartien und percussivem A-cappella-Chorgesang. Ebenso begeistert zeigten sich die Zuhörer von dem Gospel „Oh happy day“. Ganz bodenständig präsentierte sich der Männergesangverein Concordia unter seinem Leiter Günter Hildebrandt. Der sonore und kernige Klang der Männerstimmen gab dem Fischerlied „Höger rupp“ die nötige Entschlossenheit und führte beim Stück „Över de stillen Straaten“ mit einem Text von Theodor Fontane die Zuhörer sicher ans Ziel.

Liebesliederspritztour

Klassische Chorliteratur ließ der Galeriechor Worpswede, dirigiert von ihrem Leiter Cornelius Neitsch, mit dem Stück „Nun fanget an“ aus den „Neun teutschen Liedern“ von Hans Leo Haßler (1564-1612) erklingen. Die zahlreichen Sängerinnen und Sänger sangen darüber hinaus den Zuversicht ausstrahlenden Satz „Aber du weißt den Weg für mich“, dem ein Text des unter den Nationalsozialisten ermordeten Theologen Dietrich Bonhoeffer zugrunde liegt. Und sogar an Popmusik wagte sich der Chor heran, mit dem Lied der Gruppe U2 „Sleep tonight“, einem Schlaflied, gewidmet dem amerikanischen Freiheitskämpfer Martin Luther King.

Das Thema Liebe hatte sich der Chor Moorpiper als Motto ausgesucht. Mit einer Liebesliederspritztour, beginnend im Mittelalter sowie dem weltbekannten Stück „Plaisir d’amour“ ließen sie die Zuhörer an der gelebten Liebe im Wandel der Zeiten teilhaben. Und auch die Zuhörer durften ihre Stimme zum Klingen bringen, als Ulrike Dehning an der Orgel alle zum Mitsingen der Chorals „Geh aus mein Herz und suche Freud“ aufforderte.

Ganz klassisch wurde es mit dem „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Von vielen Chören strapaziert, interpretierte es der Worpsweder Kammerchor unter der Leitung von Jörg Albrecht schlicht und in zügigem Tempo. Die anschließende „Round of three country dances in one“ (Runde von drei ländlichen Tänzen in einem) brachte das Ensemble gesanglich und szenisch gekonnt zum Ausdruck.

Das Konzert endete mit dem KuKuK-Chor und einer musikalischen Reise vom Baltikum über Georgien bis nach Irland. Stimmgewaltig beschloss der Chor das Konzert und gab dem Publikum einen irischen Reisesegen mit auf den Nachhauseweg. Organisatorin Ulrike Dehning nahm den Dank der Chorgruppen entgegen und kündigte bereits das nächste Chortreffen am 29. September 2019 an.

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Findorff-Gedenkfeier am 31. Juli 2018

Das Dorf Worpswede ist mindestens 800 Jahre alt, bekannt durch seine Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, aber nicht vorstellbar ohne das Verdienst von Johann-Christian Findorff. Er war es, der aus dem schwarzen und braunen Ödland Ackerland werden ließ. Diese Leistungen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen ist Aufgabe des Findorff-Vereins.

Er hatte als Festrednerin Bürgermeisterin Marion Schorfmann aus Grasberg gewinnen können, die sich dem Thema widmete, wie die Knechte und späteren Bauern im 18. Jahrhundert wohl gelebt haben mögen.

Quellen aus verschiedenen Archiven belegen ein karges, meist kurzes und entbehrungsreiches Leben voller Arbeit.

Wenn die jetzigen Bewohner der Moordörfer über Einschränkungen klagten, so müsse man sich doch darüber im Klaren sein, dass dies meist Jammern auf hohem Niveau sei. Eigentlich könnte jeder dankbar sein, die Leistungen der Vorfahren genießen zu können und keine existenziellen Sorgen zu haben.

Die Zuhörer erfreuten sich an einem lebendigen plattdeutschen Vortrag mit vielen Bezügen zur Arbeit einer Bürgermeisterin in einer kleinen Gemeinde und sparten nicht mit Applaus.

Wir sangen auf Einladung des Findorff-Vereins vier Lieder und gaben der Veranstaltung beim Findorff-Denkmal einen würdigen musikalischen Rahmen.

Wümme Zeitung vom 2.8.2018

Fest der Fülle

Neun Gesangsgruppen aus der Region feiern zehntes Worpsweder Chortreffen in der Zionskirche

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Singen Volksbank Worpswede - 28. Juni 2018

Die Bronzebüste von Heinrich Vogeler ist schon seit längerer Zeit auf dem Gelände zu sehen, aber die Enthüllungszeremonie durch die Volksbank im Beisein der Bildhauerin Alice Les Landes geschah erst am 28. Juni 2018. In ihrem Rückblick erläuterte die Künstlerin, dass sie sich bei ihrer Arbeit einen optimistischen Menschen vorgestellt habe. Es sei ein weiter Weg vom Bild bis zum Bronzeguss durch die Gießerei Rieke in Worpswede gewesen, und während dieser Zeit habe sie als Künstlerin sicher viele Beteiligte genervt. Der Einsatz habe sich aber gelohnt und nun präsentiere man stolz das gelungene Werk.

Wir trugen mit einigen passenden Lieder zur Zeremonie bei und freuten uns über den Beifall der Zuhörer. Die Verbindung von Alice Les Landes zu den Concorden war über einen Sänger von uns zustande gekommen und führte schließlich zur Einladung der Volksbank.

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Der 50. Geburtstag von Carsten Dietzel

Unser Sänger Carsten Dietzel, besser bekannt unter „Kalle“, feierte im Juni mit vielen Gästen seinen 50. Geburtstag unter den großen Bäumen des Kirchbergs neben der „Alten Schule“. Wegen seiner großen Hilfsbereitschaft bei der Jugendarbeit der „Scheune“ war ihm als Dank das Gelände zur Verfügung gestellt worden, das dann als Partyzone mit Livemusik einer Rockband auf der eigens aufgebauten Tribüne einen idealen Treffpunkt für alle seine vor allem jungen Freunde bildete. Und es waren viele gekommen, ihm zu helfen, mit ihm zu feiern, zu tanzen und harten Rock zu hören.

Die exotisch angerichteten Salate fanden ebenso ihre Abnehmer wie die Rindersteaks und Bratwürste oder die frisch aus dem Räucherofen kommenden Fische.

Wer wollte, konnte auch absolut vegetarisch feiern oder statt Hochprozentigem frische Früchte genießen.

Unser Auftritt mit einigen Gesellschaftsliedern war ein ungewöhnlicher Kontrast in diesem bunten Treiben, passte aber dennoch und fand anerkennenden Beifall.

Wir danken unserem Basssänger für die Einladung und wünschen ihm weitere Geburtstagsfeiern wie diese.

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80. Geburtstag von Siegfried Stolle - 14. Juli 2018

Wenn man im Frühling Geburtstag hat und dennoch in der warmen Sonne feiern möchte, so verlegt man diesen Tag kurzerhand in den warmen Juli. Wir machten uns deshalb bei bestem Sommerwetter auf zu „Siggis“ Haus am äußersten Ende der Gemeinde Worpswede.

Hier empfing er seine Gäste und freute sich mit seiner Familie, dass so viele Freunde gekommen waren. In einer launigen Rede verwies er darauf, dass man dem Leben mit Fröhlichkeit begegnen müsse, um dem Schöpfer gerecht zu werden. Er habe es immer so gehalten und sei gut damit gefahren.

Diesen Rat befolgten wir gerne und ließen uns die diversen Speisen und ausgesuchten Getränke schmecken. Ein Gang durch den mit zahlreichen Kunstobjekten und großformatigen Bildern versehenen Garten zeigte uns die künstlerische Spannweite seines Schaffens und ließ erkennen, welche Tatkraft in Siegfried Stolle steckt.

Als Gastgeschenk sangen wir für ihn einige Gesellschaftslieder, die er gerne hört.

Wir wünschen ihm und uns weitere gute Jahre bei den Concorden und bedanken uns bei ihm und seiner Familie für die Einladung.

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Singen 2018 beim Schützenkönig

Es war nur ein kurzer Marsch durch den Ort, den der Schützenumzug von der "Music Hall" bis zum "Hotel Haar" zurücklegen musste. Hier ist der Schützenkönig 2017 zu Hause, der zum traditionellen Umtrunk auf seinem Grundstück eingeladen hatte.

Unter Begleitung von zwei Musikkapellen marschierten die verschiedenen Abteilungen des Worpsweder Schützenvereins und die Abordnungen der Gastvereine bei bestem Sommerwetter zur Findorffstraße, wo sie an langen Tischen mit Erfrischungen versorgt wurden.

Unseren musikalischen Beitrag trugen wir oberhalb der Tischrunde vor. Hier saß der König mit seinem Gefolge und wartete auf unser Ständchen. Mit einigen Liedern machten wir ihm unsere Aufwartung und durften dann mit einem "Prost, ihr Herrn" auf das Wohl der Anwesenden trinken.

Angesichts der wieder einsetzenden Blasmusik war der richtige Ton nicht einfach zu finden, aber uns gelang dann doch ein passabler Abschluss.

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Wümme Zeitung - 28. Mai 2018

Firmen- und Vereinsschießen

2. Sieger beim Firmen- und Vereinsschießen wurde der MGV Concordia Worpswede.

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Spargelessen 2018

Unser Spargelessen vom vergangenen Jahr hatten wir noch in so guter Erinnerung, dass wir schon frühzeitig wieder einen Termin in der "Teufelsmoorschleuse" buchten.

Mit mehr als 20 Teilnehmern saßen wir dann schließlich im Sonnenschein unter großen Schirmen in einer langen Tischreihe. Schon von der Spargelsuppe hätte man mehr essen wollen, wenn man nichts vom Hauptgang gewusst hätte. Aber so hieß es, den Appetit einzuteilen für die weißen Spargelstangen und die Beilagen. Und für die Rote Grütze zum Nachtisch musste ja auch noch Platz bleiben.

Irgendwann war unser Hunger gestillt, und der Wirt konnte niemanden mehr zu einer weiteren Portion überreden.

Stattdessen blickte er auf zufriedene Gäste, die alle überzeugt waren, ein gutes Essen bekommen zu haben.

Wir danken den Organisatoren für diese gelungene Veranstaltung.

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Osterholzer Anzeiger - 27. Mai 2018

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Pfingstsingen 2018

Fotos Pfingstsingen 2018 von Ehrhard Krupa, André Schumacher und Michael Böhme

Wümme Zeitung - Mein Verein - 29. April 2018

 

Wümme Zeitung - 25. April 2018

 

Weinachtssingen in der Zionskirche am 17.12 .2017

Eröffnet wurde unser diesjähriges Adventskonzert von Ulrike Dehning an der Orgel mit einem Stück aus der "Feuerwerksmusik", das nicht häufig als Orgelkomposition zu hören ist, bevor wir Concorden mit "Dat Joahr geiht to End" und Weihnachtsliedern den chorischen Part einleiteten.
Auf dem Programm standen dann mehrere Lieder mit den Gästen, die im letzten Jahr vielfach den Wunsch geäußert hatten, bekannte Weihnachtslieder doch gemeinsam zu singen.

André Huber und Maximilian Rugen verknüpften mit eigenen Kompositionen und dem Lied "War is over" die Weihnachtsbotschaft mit der Hoffnung auf Frieden in der Welt.

Nach einem weiteren Singen mit den Gästen erklang wie schon in den letzten Jahren das "Hallelujah" von Leonard Cohen mit den Concorden als Backgroundchor. Auch dieses Mal übernahmen wir gerne diesen einfachen musikalischen Teil.

Überraschend für alle kam dann die Interpretation von Paul Ankas Song "My way" durch André Hubert. Diese bekannte Ballade, die besonders durch Frank Sinatra weltweit bekannt wurde, war nur als "eigene Komposition" im Programm vermerkt.
Der mit viel Engagement vorgetragene Beitrag mit Gesang und Gitarre hinterließ bei den Zuhörern einen starken Eindruck und wurde mit langem Applaus belohnt.

Unsere folgenden Weihnachtslieder endeten mit dem chorischen Aufruf "Geh, ruf es von den Bergen", bevor Ulrike Dehning mit einem weiteren Orgelstück aus der "Wassermusik" diese Variante der "Worpsweder Orgelmusik" abschloss.
Wir hatten bei diesem Adventssingen ein aufmerksames Publikum, das sich für dieses Konzert immer wieder mit Beifall bedankte. Wir haben unsere Beiträge mit Freude vorgetragen und werden auch 2018 gerne dabei sein.

Die bei dieser Veranstaltung gespendeten Gelder kommen der Unterstützung der Initiative "Worpsweder Orgelmusik" sowie der "Hausaufgabenhilfe" zugute.

Weser Kurier - Mein Verein - 17.12.2017




Wümme Zeitung - 15. Dezember 2017




WEIHNACHTSFEIER/-SINGEN - 9. DEZ. 2017

Generalprobe mit Weihnachtsessen

Nach den vielen mit Weihnachtsliedern gefüllten Übungsabenden ist die Generalprobe im "Kaffee Worpswede" ein erster Test, ein Teil des Weihnachtsprogramms im Kreis von Gästen vorzutragen.
Für die kulinarische Begleitung war wieder ein besonderes Menü zusammengestellt worden, das bei allen Teilnehmern großen Anklang fand. Und so genoss jeder Gast sein Wunschgericht und schaute ab und an, mit welchen Namen die kleinen Spezialitäten auf dem Teller vor ihm bedacht worden waren.
Nach dem Hauptgang war es dann am Chor zu beweisen, dass die Einstudierungen der vergangenen Wochen erfolgreich waren. Wir sangen konzentriert, konnten die meisten Lieder ohnehin aus dem Kopf und lieferten einen weitgehend fehlerlosen Auftritt. Der gute Applaus war durchaus berechtigt und nicht nur dem Einfluss des guten Essens zu verdanken.
Wir verlebten einen harmonischen Abend im Kreis der Concorden und konnten uns bei dieser Gelegenheit auch mit Mitgliedern austauschen, die wir sonst im Laufe des Jahres nur wenig sehen.
Es sei noch bemerkt, dass wir bei unserer Ankunft einen gefährlich vereisten Parkplatz vorfanden. Glücklicherweise hat sich beim Aussteigen niemand verletzt.





Weinvernissage - 25.11.2017 - Bötjersche Scheune

Die diesjährige Vorstellung der Frankenweine bei der 13. Weinvernissage führte wieder viele Besucher des Kunsthandwerkermarktes auch in die Bötjersche Scheune, wo sieben Winzerfamilien ihre reichhaltige Weinauswahl der letzten Jahre vorstellten.
Schon das Vorjahr war wegen des Pilzbefalls der Reben eine Herausforderung gewesen, aber 2017 hatte mit dem wärmebedingten frühen Austrieb und den außergewöhnlich strengen Spätfrösten einen herben Ertragseinbruch zur Folge. Die Wetterextreme stellen für alle Winzer in Deutschland eine große ökonomische Herausforderung dar - und wenn die Weinliebhaber sich dessen bewusst sind, werden sie die guten Tropfen noch mehr zu würdigen wissen.
In seiner Ansprache würdigte Bürgermeister Schwenke die Arbeit der Winzer und wies darauf hin, dass die Verbindung von Kunsthandwerkermarkt, Weinverkostung und Büchermarkt Jahr für Jahr eine Attraktion für die Besucher Worpswedes ist.
Die Winzer ihrerseits hatten es sich nicht nehmen lassen, mit vier Weinköniginnen ihre Kellereierzeugnisse zu präsentieren.

Für den musikalischen Teil sorgte unser Chor mit einigen Weinliedern und dem für das norddeutsche Wetter passenden Lied "Wenn de Wind dör de Bööm weiht".
Wir freuten uns über den Beifall der Gäste und danken den Veranstaltern für die Gelegenheit, bei unserer Jahreshauptversammlung 2018 ihre Frankenweine probieren zu können.


Fotos von Rudi Merkl - Journalist & Fotograf
Geschäftsführer u. Pressesprecher Fränkisches Gewächs e.V.




Chöresingen - 1. Oktober 2017

Erntedankfest - 9. Worpsweder Chorfest

Mit erstmals 9 Chören, die alle in der Gemeinde Worpswede beheimatet sind, präsentierte sich das 9. Chorfest zum Erntedank in der herbstlich geschmückten Zionskirche. Mit großer Freude konnte Organistin Ulrike Dehning wieder viele Zuhörer willkommen heißen, die an diesem Nachmittag alte und neue Liedbeiträge erwarteten.
Die erbetenen freiwilligen Spenden sollten dieses Mal die durch Naturkatastrophen heimgesuchten Menschen in Indonesien unterstützen. Die andere Hälfte war bestimmt für die Hausaufgabenhilfe für Worpsweder Schüler.
Mehr als 30 Chorsätze wurden dem Publikum geboten - eingeleitet durch den Choral "Brunn alles Heils, Dich ehren wir", vorgetragen vom Worpsweder Kirchenchor. Unter anderem besang der Chor des Heimatvereins Neu St. Jürgen die "Zeit als ein Geschenk", und die Moorpieper stellten den "Song of peace" vor. Der Hüttenbuscher Singkreis als neuestes Mitglied beim Chorfest stellte sich vor mit der englischen Hymne "Lead me Lord", gefolgt vom Galeriechor Worpswede mit dem Spiritual "Now let us sing".
Vom Worpsweder Kammerchor war als herausragendes Lied "To the hills and vales" zu hören. Zum Schluss konnte sich das Publikum an zwei bekannten Vorträgen von Ton in Ton erfreuen: "Hallelujah" und "Sweet dreams". Hier beeindruckte nicht nur der Gesang, sondern auch die Choreografie.
Der MGV Concordia ist der einzige Männerchor in Worpswede, und wir hatten uns deshalb aus unserem Liedgut "Wochenend und Sonnenschein" und das Handwarkerleed" ausgesucht - Chorsätze, die wir gerne mögen. Nach besonders intensiver Übungsarbeit der vergangenen Monate gelang uns dann trotz einiger fehlender Sänger ein Vortrag, der uns genauso gefiel wie dem Publikum, das uns mit viel Beifall bedachte.

Das diesjährige Chorfest konnte ein weiteres Mal die Zuhörer mit vielfältigem Chorgesang überzeugen. Die gesammelten Spenden enthielten einige recht große Geldscheine, so dass die Veranstalter schließlich über 1.500 Euro an die Empfänger überweisen konnten.

Fotos Jörg Kuklinski - See Sight Media GmbH



Tagesfahrt nach Hamburg am 19. August 2017


Die Sänger hatten sich für einen Ausflug nach Hamburg entschieden - geplant und vorbereitet vom einzigen Mitglied des Festausschusses Horst Kommerau, aber in gemeinschaftlicher Organisation und Verantwortung mit einem regionalen Busunternehmen.
Galerie hier klicken






Findorff-Gedenkfeier am 31. Juli 2017

Fotos Klaus Merkle

Die alljährliche Veranstaltung zu Ehren von Findorffs Verdiensten um die Moorkolonisation hatte wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste zum Findorff-Denkmal geführt.
Von den vielen Facetten der Arbeit Findorffs wurde dieses Mal das Schulwesen zu seiner Zeit von Pastor i. R. Wolfgang Konukiewitz in seiner Festrede betrachtet.
Die Schüler sollten aus der Verbindung von Naturwissenschaft und Landwirtschaft in einer Landschule das nötige Wissen für den Haushalt und die Bodenbearbeitung bekommen. Das Schulgeld wurde zwangsweise erhoben, und Schulen gab es nur dort, wo es auch eine Kirche gab, also in Worpswede, Grasberg und Gnarrenburg.
Die direkte Schulaufsicht war dem Pastor übertragen, der vom Schulmeister auch Schüleranwesenheitslisten bekam. Im Übrigen wurde zunächst nur im Winter unterrichtet, obendrein einklassig, wobei der Lehrer seinen Lohn in Form von Essen und Trinken von den Bauern einzufordern hatte.
So ist auch nachzuvollziehen, dass z. B. in Schmalenbeck die Bauern die Schließung der Schule forderten, weil sie ihnen zu teuer war.
Viele weitere wenig bekannte Einzelheiten aus dem Schulwesen fanden das Interesse der Zuhörer, und nachweislich haben einige Traditionen sich bis in die 1. Hälfte des letzten Jahrhunderts fortgesetzt.

Mit einigen Liedern konnten wir die Gedenkfeier umrahmen, und wir hatten mit allen Teilnehmern den Eindruck, einer aufschlussreichen Veranstaltung beigewohnt zu haben.




Singen beim Schützenkönig

Der erste Tag des Schützenfestes in neuer terminlicher Form - nämlich das Programm nur am Sonnabend und Sonntag umzusetzen - war schon absolviert, als es dann galt, den Hauptkönig 2016 abzuholen.
Im Garten von Hans Späth hatten viele fleißige Helfer schon Theken und Tischreihen mit Schirmen aufgestellt, um die Teilnehmer des Festumzugs zu bewirten. Bei gleißender Sonne marschierten dann pünktlich in Begleitung zweier Musikkapellen die Mitglieder der Gastvereine und der Worpsweder Schützen ein.
Man konnte es an ihren Gesichtern ablesen, wie dankbar sie waren, nach dem Fußmarsch endlich einen Sitzplatz im Schatten zu haben.

Unser Chor hatte sich ein umfangreiches Programm für das traditionelle Ständchen vorgenommen und die Probe entsprechend früh angesetzt. So war es für uns alle enttäuschend, dass beim Ansingen nicht genügend Sänger anwesend waren.
Zum eigentlichen Ständchen kamen noch einige Sänger hinzu, die als Schützen am Umzug teilgenommen hatten, aber die Ungewissheit, welche Sänger aus welchen Stimmen anwesend sein würden, zwang unseren Dirigenten, das Programm zu beschränken auf fröhliche Gesellschaftslieder, die immer gern gehört werden.
Dieses Kurzprogramm konnten wir indes gut vortragen und freuten uns über den Applaus des Königshauses und seiner Gäste.




Wümme Zeitung - Mein Verein - 28.5.2017




Maisingen - 1. Mai 2017

Es waren wieder mehrere Gruppen, die sich an der Gestaltung des 1. Mai an der Käseglocke beteiligten, darunter neben den Worpsweder Chören sogar ein Gemischter Chor aus Weyhe-Leeste.
Unter der Sonne im Vorgarten des Baudenkmals erfreuten sich zahlreiche Zuhörer an der bunten Mischung der Vorträge und sparten nicht mit Applaus.

Wir eröffneten die Veranstaltung musikalisch mit "Am kühlenden Morgen", gefolgt von "Heute hier, morgen dort" und dem "Bürgerlied". Besonders gefiel dem Publikum unser "Handwarkerleed" mit dem kräftigen "fideri, fidera" der Basssänger zum Schluss des Liedes.

Unsere ruhigen, besinnlichen Mailieder fanden dagegen weniger Aufmerksamkeit.

Für alle Chöre gab es nach ihren Aufführungen wieder die herzhaften Aufschnittplatten als Lohn für ihren Einsatz. Wer die vielen Tüten mit Brötchen, den dampfenden Kaffee und die vielen Beilagen gesehen hat, der weiß, wie viel Arbeit die Mitarbeiterinnen der "Freunde Worpswede" in den beengten Räumen der "Käseglocke" hatten, um in so guter Qualität so viele Gäste zu versorgen.
Den Veranstaltern sagen wir dafür herzlichen Dank.

Parallel fand auf der Bergstraße der Frühlingsmarkt statt, der schon am Vortag bei sonnigem Wetter viele Gäste nach Worpswede gelockt hatte. Uns gelang es, auf dem eigentlichen Marktplatz mit ausreichend stimmlicher Besetzung einige beliebte Gesellschaftslieder vorzutragen.





Maisingen vor der Käseglocke

Weser Kurier - Wümme Zeitung Mein Verein 23. April 2017

Der Männergesangverein ConcordiaWorpswede nimmt am Montag, 1. Mai, ab 11 Uhr auf Einladung der Freunde Worpswedes unter Leitung von Günter Hildebrandt wieder am traditionellen Maisingen im Freien vor der Käseglocke teil. Wie in den vergangenen Jahren werden die vielen Besucher sicherlich wieder mit Begeisterung die Mai- und Frühlingslieder mitsingen.

Das schöne Umfeld im Grünen trägt dazu bei, dass diese Veranstaltung in guter Erinnerung bleibt.

Anschließend bietet sich ein Bummel über den Maimarkt auf dem Worpsweder Dorfplatz an. Auch dort wird der Männergesangverein Concordia noch einmal singen.
Der Chor ist seit 1863 ein Teil des kulturellen Lebens in Worpswede und möchte, dass dieses auch so bleibt. Interessenten, die Spaß am Singen in einer geselligen Runde haben, sollten die Gelegenheit wahrnehmen, sich am 1. Mai ganz unverbindlich zu informieren.
Neue Sänger können einfach mitmachen, Vorsingen wird nicht erwartet. Geübt wird dienstags von 20 bis 22 Uhr in der Alten Schule (Zionskirche Worpswede). Geselligkeit, auch zusammen mit den Partnern, wird groß geschrieben.

Weitere Informationen unter www.mgv-concordia-worpswede.de.





Wümme Zeitung - 15. Dezember 2016





Osterholzer Anzeiger - 23. November 2016


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Weinvernissage - 19.11.2016 - Bötjersche Scheune




VIII. Worpsweder Chorfest am 02. Oktober 2016

Das Chorfest in der Worpsweder Zionskirche zeigt seit Jahren einen vielfältigen Mix aus dem Repertoire der Worpsweder Chorgemeinschaften. Der Bekanntheitsgrad dieser Veranstaltung ist hoch, und so konnte die Organistin Ulrike Dehning sichtlich erfreut viele Zuhörer in der zum Erntedank festlich geschmückten Kirche willkommen heißen.

Der Kirchenchor begann mit drei Variationen des Kyrie-Rufs aus verschiedenen Messen; der Chor vom Heimatverein Neu St. Jürgen folgte mit Herbstliedern und sang dann gemeinsam mit den Moorpiepern den Ohrwurm "Mein kleiner grüner Kaktus". Der Moorpieper-Chor selbst trug ein durch den Liedermacher Hannes Wader bekanntes Lied vor: "Heute hier, morgen dort".

Wir Concorden folgten mit dem Volkslied "Du, du liegst mir im Herzen", sangen zwei Erntelieder und schlossen mit dem "Handwarker Leed", das vom gut aufgelegten Publikum mit rhythmischem Klatschen beim Refrain begleitet wurde.
Der KuKuK-Chor füllte die Kirche mit voluminösen Interpretationen europäischer Volkslieder, während der Worpsweder Kammerchor bei seinem Vortrag insbesondere mit dem "Tebje Pajom" aus der russischen orthodoxen Kirchenmusik die Zuhörer zu beeindrucken wusste.

Nach zwei geistlichen Liedern und einem Spiritual beschloss der Galeriechor Worpswede seinen Auftritt mit dem Gospel "O happy day".
Damit setzten die Sängerinnen und Sänger einen glänzenden Schlusspunkt. Lange anhaltender Beifall belohnte diesen Auftritt und die Veranstaltung insgesamt.
Mit dem gemeinsamen "Abendlied unter Sternen" von Margarete und Wolfgang Jehn ging der Abend zu Ende.

Die vielen Zuhörer, der Applaus und nicht zuletzt die gesammelte Spende von über 1.700 Euro für eine Weihnachtssternaktion in Worpswede und die Katastrophenhilfe für Syrien geben allen Mitwirkenden die Gewissheit, mit der Konzeption des Chorfestes auf dem richtigen Weg zu sein und die Chorarbeit engagiert fortzusetzen.
Ein besonderer Dank gilt Ulrike Dehning für die Planung und Durchführung des Chortreffens.



Singen im Seniorenheim "Vogeler-Villa" - 27.8.2016

Für das Sommerfest des Seniorenheims "Vogeler-Villa" hatte sich das Personal besondere Mühe gegeben, um mit Bewohnern und deren Angehörigen einige gemeinsame Stunden zu verbringen. Neben den Plätzen unter dem großen Sonnenschirm waren auch im Garten an langen Tischen Sitzgelegenheiten für Gäste und Freunde des Hauses aufgebaut worden. . Passend zum sonnigen Wetter wurde ein üppiges Salatbüfett präsentiert, an dessen Ende zwei Köche passende Grillfleischvariationen anboten.

Die Teilnehmer ließen sich nicht lange bitten, und mancher staunte, was die Küche des Hauses zu leisten imstande war.
Für den musikalischen Teil hatten wir einige bekannte Volks- und Gesellschaftslieder mitgebracht, die gerne angenommen wurden. Wir erhielten manchen Applaus und freuten uns, dass wir mit unseren Liedern viele Bewohner - wenn auch nicht jeden - hatten erreichen können.
Wir danken der Heimleitung für die an uns ergangene Einladung und werden beim Pfingstsingen 2017 sicher wieder dabei sein.



VIII. Worpsweder Chortreffen


Grillfest am 13. August 2016

"Sechs Sänger müsst ihr sein, und möglichst kräftig!"
Diese Aufforderung unseres Gastgebers Karl-Heinz Gercke leitete die Vorbereitungen für unseren Grillabend 2016 ein.
Es galt, zunächst ein Zelt aufzustellen..........


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Männer erhebt Eure Stimme - Wir brauchen Euch

Auf der Suche nach Männern, die Freude am Gesang haben, präsentiert sich der Männergesangverein Concordia Worpswede am Sonnabend, den 06. August, in der Zeit von 11 13 Uhr, auf dem Wochenmarkt in Worpswede.

Samstag, 6. August 2016 auf dem Marktplatz




Goldene Hochzeit - Sabine und Michael Böhme

In Vincent's Hofcafé in Pennigbüttel begrüßten Sabine und Michael Böhme ihre Gäste zur Feier ihrer Goldenen Hochzeit. Der restaurierte Fachwerkbau bot einen würdigen Rahmen für dieses Ereignis, und da sich auch das Wetter von seiner sonnigen Seite zeigte, trafen wir auf eine gut gelaunte Hochzeitsgesellschaft.

Für das Ständchen der Concorden hatte sich unser Tenorsänger bekannte und beliebte Gesellschaftslieder ausgesucht wie den "Frohen Sängermarsch" und "Aus der Traube in die Tonne". Mit 19 Sängern zeigte der Verein eine hohe Präsenz. Schon die Konzentration beim Einsingen machte deutlich, dass wir einen guten Auftritt präsentieren würden. Die Erfrischungen taten ein Übriges, um die Stimmbildung zu verbessern.

In der ehemaligen Diele zeigten wir vor den Gästen, wieviel Freude und Kraft diese alten, aber zeitlosen Lieder ausstrahlen. Wir gaben einen überzeugenden Vortrag, der uns sicher nicht weniger Spaß machte als dem Hochzeitspaar und den Gästen.

Das anschließende Kuchenbüfett war von echter Caféqualität und eine gern angenommene Belohnung für unser Wirken.
Wir danken unserem Michael und seiner Frau für die Einladung und wünschen ihnen weitere gemeinsame glückliche Jahre.

Fotos von Erhard Krupa

Fotos von Erhard Krupa

Der 80. Geburtstag von Dieter Hennecke

Unser Tenorsänger Dieter Hennecke ist seit Jahrzehnten dem Chor aktiv verbunden. Seinen 80. Geburtstag feierte er nun mit seiner Familie und langjährigen Freunden, und seine Bitte, ihm doch ein Ständchen zu bringen, erfüllten wir sehr gern.

Gewünscht hatte er sich das "Schifferlied", den "Sängermarsch" und das "Gesellschaftslied". Nach einer besonders intensiven Probe gelang uns ein guter chorischer Auftritt, der von den Gästen mit viel Beifall bedacht wurde. Als Zugabe trugen wir ein kraftvolles "Was die Welt morgen bringt" vor. Auch hier konnten wir das Publikum vom harmonischen Zusammenwirken unserer Chorstimmen überzeugen.

Wir waren mit viel Freude bei dieser Veranstaltung, danken dem Gastgeber für die kalten Erfrischungen und wünschen ihm weitere gute Jahre im Kreis seiner Lieben.



Singen Beim Schützenkönig

Traditionell leisten die Concorden ihren Beitrag zum Gelingen des Schützenfestes. Nach den guten Erfahrungen beim Kranzbinden 2015 waren wir diesmal Gäste des amtierenden Schützenkönigs Uwe Holz. Vorgesehen war das Treffen um 20 Uhr, da aber unser Dirigent nur um 18 Uhr dabei sein konnte, wurde der Termin kurzfristig verlegt.

Wir kennen die gute Organisation des Schützenvereins; nun haben wir auch dessen Flexibilität kennen gelernt. Pünktlich war trotz der Änderung alles für uns und viele Schützen vorbereitet. Die Eichenzweige wurden angeliefert, und fleißige Schützendamen begannen mit dem Kranzbinden, unterstützt von männlichen Kräften, die ausschließlich Hilfs- und Zureichdienste verrichten durften.

In dieser Atmosphäre ließ es sich gut singen, und mit gern gehörten Liedern brachten wir dem König ein fröhliches Ständchen. Er freute sich mit seiner Familie und den Vereinsfreunden über unseren gelungenen Vortrag und schickte als Dank die "Thekenmannschaft" zu uns.




Pfingstsingen 2016

Zum Pfingstfrühstück hatten sich wieder fast alle Sänger und etliche Gäste im "Kaffee Worpswede" eingefunden. Besondere Erwähnung verdient der Schützenverein, von dem wir das Königshaus und den Vorstand begrüßen konnten. Die Wärme im Gastraum war höchst willkommen, draußen war das Thermometer um 8 Uhr immer noch bei gerade 8 Grad und dazu Regen und nur wenig Sonne am wolkenreichen Himmel.

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Maisingen an der Käseglocke


"Am kühlenden Morgen": mit diesem Lied eröffneten wir unseren Chorvortrag am 01. Mai an der "Käseglocke". Damit war passenderweise auch das Wetter an diesem Sonntag beschrieben...........

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Wümme Zeitung - 5. Januar 2016



Adventskonzert am 20. Dezember 2015


"Es wird mehr gemeinsam gesungene Weihnachtslieder geben", hatte die Organistin Ulrike Dehning über den Inhalt des Adventskonzertes verlauten lassen und ein entsprechendes Programm mit den Mitwirkenden erarbeitet.

So konnten sich die Besucher in der gut besetzten Kirche den Männerchor, eine Sopranistin, die Orgelmusik und plattdeutsche Geschichten anhören, aber waren auch aufgefordert, mitzusingen bei mehreren Weihnachtsliedern. Mit Unterstützung durch die Orgel und die Chorstimmen ließen sie sich gerne einbinden in den Veranstaltungsablauf, und es wurde ein ertragreiches gemeinsames Konzert.

Mit insgesamt neun Chorsätzen weihnachtlicher Kirchen- und Volkslieder gelang uns nach den vielen Proben der Vormonate ein mehr als guter Auftritt und sorgte deshalb für Freude unter den Sängern und beim Dirigenten.

Bente Christgau konnte wieder als Solistin mit "A la Nanita Nana" und "A babe is born" das Publikum mit ihrer klaren Stimme überzeugen und erhielt langen Beifall.

Friedo Gercke als plattdeutscher Geschichtenerzähler brachte seine Zuhörer mit seinen Vorträgen zum Nachdenken und zum Schmunzeln - die plattdeutsche Sprache rückt eben auch eher unwesentliche Begebenheiten in ein besonders liebenswertes mildes Licht.

Mit dem 1. Satz aus einem Orgelkonzert von J. S. Bach beschloss Ulrike Dehning diese weitere Veranstaltung der Worpsweder Orgelmusik, die wir gerne mitgestaltet haben.


Wümme Zeitung - 15. Dezember 2015



Weihnachtsingen - 05. Dezember im Kaffee Worpswede

Unsere Weihnachtslieder tragen wir schon seit mehreren Jahren das erste Mal vor Publikum im "Kaffee Worpswede" vor.
Der Einladung zu dieser Veranstaltung waren die meisten aktiven Sänger und viele passive Mitglieder gefolgt, sicherlich einerseits des guten Essens wegen, aber auch, um sich das Ergebnis der Chorarbeit eines Vierteljahres anzuhören. Besonders kritisch sind stets die Kommentare der Ehefrauen, und so galt es schon beim Einsingen, die ausgewählten Chorsätze konzentriert zu intonieren.

Was im Raum mit der Glaskuppel mühelos erscheint, macht erfahrungsgemäß anschließend im Singbereich vor der Theke manches Mal unerwartete Schwierigkeiten, weil es dort wenig Licht und Platz für uns gibt. Die Basssänger hatten dieses Jahr aber die Steintreppe zu den oberen Tischen als neuen Platz für sich entdeckt und schafften damit Entspannung auf den anderen Plätzen.
So konnte jeder Sänger den Dirigenten sehen, und im Ergebnis gelangen uns dann die neuen und alten Weihnachtslieder so, wie es bei Generalproben üblich ist. Das große Ganze stimmt, doch leichte Fehler gibt es noch. Sie müssen vor dem Weihnachtssingen in der Kirche durch noch mehr konzentriertes, weiteres Üben beseitigt werden, auch wenn es mühsam ist.

Nach dem gemeinsamen Singen bekannter Weihnachtslieder erinnerte eine Weihnachtsgeschichte an Worpswedes Kaufhaus Stolte, das in seiner damaligen Vielfalt fast jeden Kundenwunsch erfüllen konnte. Wie fern ist diese Zeit mittlerweile, aber wie nah, wenn man sie - wie einige Gäste - noch selbst erlebt hat.

Dieser gemeinsame Abend reihte sich ein in die Menge vergangener Concorden-Veranstaltungen dieser Art und zeigte ein reges, harmonisches Vereinsleben.
Fotos Jörg Kuklinski


Weinvernissage - 21. November 2015


11. Frankenweinvernissage in der Bötjerschen Scheune
"Gute Weine zu machen, ist eine Kunst".

Wenn die Winzer es schaffen, trotz der Widrigkeiten des Wetters und besonders der großen Hitze 2015 mit der damit verbundenen Trockenheit aus den Trauben vielseitige und unverwechselbare Weine zu kreieren, dann hat dieses Können durchaus seinen eigenen Platz neben dem Kunsthandwerkermarkt.

Wir pflegen mit den Winzern des "Fränkischen Gewächses" seit Jahren gute Beziehungen. Dieses Jahr waren wir mit einem Kurzurlaub wieder Gäste im Frankenland, und so begrüßte man sich wie Freunde.

Für unseren Gesangsvortrag waren wir rechtzeitig eingetroffen, aber der Zeitplan des Bürgermeisters für die Eröffnung beider Veranstaltungen war zu eng gesetzt, und so mussten alle Besucher in der Scheune etwas warten.
Während die Weinfreunde sich den Erzeugnissen der acht Winzer widmeten, konnten andere im Bereich des Bücherflohmarktes nach literarischen Schätzen Ausschau halten.

Schließlich kam es dann doch zur Eröffnungszeremonie im Beisein der Weinprinzessinnen, und wir kamen zu unseren Weinliedern.
Die Anwesenden hat es gefreut, und wir werden bei der nächsten Jahresversammlung mehrere Flaschen als Dank der Winzer für unseren Auftritt genießen können.



80. Geburtstag - Heinz Kommerau


Im Oktober geht die Saison für Torfschifffahrten zu Ende, und dann hat auch unser Sänger Heinz Kommerau wieder mehr Zeit für die "Concordia". Und glücklicherweise fügt es sich, dass er gegen Ende des Monats Geburtstag hat, den er dann in aller Ruhe im großen Kreis feiern kann - getreu seinem Wahlspruch: "In der Ruhe liegt die Kraft".

Dieses Mal hatte er die Concorden gebeten, ihm und seinen Gästen im "Grasberger Hof" einen Strauß beliebter Lieder mitzubringen. Neben dem "Handwarker Leed" waren es einige Stimmungslieder, die er sich wünschte. Wir waren in guter Besetzung gekommen und freuten uns, gern gesungene Lieder vorzutragen zu können. Den Gästen gefiel es, und wir erhielten langen Applaus.

Als Belohnung durften wir schon vor allen anderen Gästen Kaffee und diverse Kuchenkreationen genießen.

Wir danken unserem Jubilar und wünschen ihm weitere beschwerdefreie und fröhliche Jahre im Kreise seiner Sangesfreunde.


Wümme Zeitung - 7. Oktober 2015

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Chorfest in der Zionskirche am 04. Oktober 2015

Wie vielfältig Chormusik zum Ausdruck gebracht werden kann, zeigte sich wieder beim 7. Worpsweder Chorfest, zu dem die 7 Worpsweder Chöre in die Zionskirche eingeladen hatten. Der Reiz für das Publikum liegt in der Bandbreite der Darbietungen und in der Eigenart der Chöre mit den verschiedenen Schwerpunkten. So konnten die vielen Zuhörer sich auch dieses Mal davon überzeugen, dass unabhängig von der Musikrichtung die Gesangsvorträge von der Freude am Singen getragen werden.

Nach der Vorgabe, dass jeder Chor drei oder vier Stück vortragen sollte, eröffnete der Worpsweder Kirchenchor die Veranstaltung mit drei Chorsätzen in der deutschen Bearbeitung von Margarete und Wolfgang Jehn, der auch am Akkordeon begleitete. Besonders eingängig war die Dakota-Hymne. Der Chor des Heimatvereins Neu St. Jürgen erhielt viel Beifall für den "Griechischen Wein", fand aber auch gurte Resonanz für den eigenen Satz "Wat schall weern min Deern".

Die Concorden traten dann vor das Publikum und erinnerten mit zwei Ernteliedern in der Bearbeitung von Adelheid Geck an das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen und das Einholen des Heus mit Knechten und Mägden. Besinnlich wurde es mit es mit der Weise von Ernst Licht "Över de stillen Straaten", während der Chorsatz "An hellen Tagen" eher heitere Zuversicht ausstrahlte. Wir gaben einen überzeugenden Vortrag und freuten uns über den Beifall.

Acht Mitglieder von "Ton in Ton" ließen die "Sweet Dreams" der Eurythmics wieder aufleben und überzeugten das Publikum, das gerne Applaus spendete.
Der "Galeriechor" füllte den Kirchenraum mit dem Friedenslied der Maori "Kia Hora Te Marino" und begeisterte mit dieser kraftvollen Darbietung.
Die "Moorpieper" erinnerten mit dem "Scherenschleifer" an längst vergangene Zeiten und der "Kukuk-Chor" beendete den Reigen der Chorvorträge mit einem klangstarken georgischen Segenslied.
Gemeinsam mit den Zuhörern erklang dann als Abschluss das "Abendlied" aus der Feder der Komponisten Jehn.

Der Eintritt zu diesem Chortreffen war wie immer frei, aber die freiwillige Spende der Zuhörer zugunsten der Flüchtlingshilfe und der Andreas-Böhme-Stiftung ergab den stolzen Betrag von 1.345 Euro, den sich beide Organisationen je zur Hälfte teilen.
Wir freuen uns mit ihnen.


Grillen am Hammehafen - 8. August 2015

Der neu gestaltete Hammehafen war in diesem Jahr als Ort für den Grillabend ausgesucht wurden. Unter den vielen anderen Gästen hatten wir neben den aufgebockten Kajaks an drei Tischen unseren Platz gefunden und konnten uns mit Grillgut und Beilagen versorgen. Wegen unserer eigentlichen Sommerpause waren nicht alle Sänger gekommen, was letztendlich dazu führte, dass wir auf ein gemeinsames Singen verzichteten.




Singen auf dem Findorffberg - 31. Juli 2015

Anlässlich des 223. Todestages von Moorkommissar Jürgen Christian Findorff hatte der Findorff-Verein Worpswede wieder zu einer Gedenkfeier eingeladen, um das Wirken des Förderers der Moordörfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Unter dem imposanten Blätterdach der alten Buchen hatten sich viele Vereinsmitglieder versammelt.
Friedrich-Karl Schröder aus Heudorf sprach als Festredner über den unermüdlichen Kampf der früheren Generationen für die Trockenlegung der Moore und die heutigen politischen Vorstellungen über die Wiedervernässung wertvoller landwirtschaftlicher Flächen im Teufelsmoor.
Die Diskussion über die Zukunft der betroffenen Höfe sei noch lange nicht abgeschlossen, erklärte er, aber zu hinterfragen sei in jedem Fall, ob die Früchte aller Bemühungen Findorffs dann nicht von der Politik zunichte gemacht würden.
Wir hörten einen interessanten Vortrag und trugen mit Öwer de stillen Straaten" zu Beginn und "Rauschen die Quellen" am Ende der Feier zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Fotos Jörg Kuklinski




Wümme Zeitung - 12. August 2015

Feier am Findorff-Denkmal

LINDA EGGERT 12.08.2015

"Unter der grünen Kathedrale": So bezeichnete Bürgermeister Stefan Schwenke in seinem Grußwort den Platz unter den hohen Buchen, unter denen sich die Besucher jüngst während der Findorff-Gedenkfeier eingefunden hatten. Vor der Begrüßung durch den Vorsitzenden Ewald Dubbert stimmte der Männergesangverein die Gäste ein. Dann schilderte Festredner Friedrich-Karl Schröder aus Heudorf den Lebenslauf und Werdegang des Moorkommissars Jürgen-Christian Findorff. Schröder stellte die Frage, was Findorff zur aktuell diskutierten Wiedervernässung von landwirtschaftlich genutzten Flächen sagen würde. Der Redner war sich sicher, dass sich Findorff den Erhalt des Teufelsmoors wünschen würde.




Wümme Zeitung - 24. Juli 2014




Singen beim Schützenkönig - 5. Juni 2015

Mathias Heinemann

Mathias Heinemann

Worpsweder Schützenkönig 2014/2015

Singen beim Kranzbinden 2015

Angesichts der lebhaften Stimmung im Festzelt nach dem Schützenumzug war in den letzten Jahren unser Sangesgruß an den Schützenkönig manchmal mehr oder weniger nur noch unmittelbar bei den königlichen Plätzen zu hören gewesen.
In diesem Jahr hatten wir uns deshalb auf Vorschlag einiger Sangesbrüder entschieden, das Ständchen für den Schützenkönig während des Kranzbindens vorzutragen. Ort des Treffens war der Bereich vor dem Geschäftssitz des Königs Mathias Heinemann auf dem Bartko-Betriebsgelände. Der warme Tag war ideal für das Singen vor den Gästen, aber zuvor mussten wir uns noch einsingen - und in der Halle war es dann so heiß, dass wir gerne schon vorher die späteren Erfrischungen gehabt hätten.
Trotzdem waren wir gut vorbereitet und trugen Frühlings- und Gesellschaftslieder vor, die vom König und seinen vielen Gästen mit anerkennendem Beifall gewürdigt wurden.
Zum Dank wurden wir eingeladen zu kräftiger Suppe und kühlen Getränken.




Weser Kurier - Mein Verein - 24. Mai 2015




Osterholzer Anzeiger - 20. Mai 2015




Weser Kurier - Mein Verein - 17. Mai 2015




Wümme Zeitung - 5. Mai 2015

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Maisingen 2015

Singen zum 1. Mai 2015

Die "Freunde Worpswedes" hatten am "Tag der Arbeit" wieder in den Garten der Käseglocke eingeladen, um den Ablauf der geschichtlichen Ereignisse im Kampf um die Rechte der Arbeiter nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Traditionsgemäß werden Arbeiter- und Frühlingslieder gesungen. Viele Menschen hatten sich trotz der kühlen Temperatur auf den Weg gemacht, und schließlich saßen in großer Runde Alt und Jung auf den Bänken vor dem Kulturdenkmal.

Die musikalische Palette reichte von den von uns gesungenen bekannten Volksweisen über die rhythmisch betonten afrikanischen Traditionals des KukuK-Chores bis hin zu den kämpferischen Arbeiterliedern der letzten beiden Jahrhunderte, die gemeinsam intoniert wurden.
Das Publikum hatte Freude an der Mischung und sparte nicht mit Applaus.
Die Chöre wurden wie immer für ihren Einsatz mit einem kräftigen Frühstück belohnt.

Von der Käseglocke zog es uns auf den bunten Markt vor dem Parkplatzgelände, wo wir ebenfalls noch einige Frühlings- und Gesellschaftslieder zu Gehör brachten. Trotz des einsetzenden Regens war auch dieser Auftritt gelungen und hat uns Freude gemacht.




Osterholzer Anzeiger - 10. Mai 2015




Weserkurier - Mein Verein - 12. April 2015




Weswekurier - Mein Verein - 21.12.2014

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Osterholzer Anzeiger - 14. Dez. 2014



Wümme Zeitung - 25. Mai 2012

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Wümme Zeitung - Montag, 12. Dezember 2011

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Frühlingsfest in Neu St. Jürgen

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Wümme Zeitung - Montag, 3. Mai 2010

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Wümme Report - Mittwoch, 31. März 2010

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Wümme Zeitung - Dienstag, 15. Dezember 2009

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Wümme Zeitung - Dienstag, 8. Dezember 2009

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"Oh Herr, welch ein Morgen"

Wümme Zeitung - Dienstag, 2. Juni 2009

Pfingstsingen des MGV Concordia
Von Sabine v. der Decken

Worpswede. "Das gibt es schon ewig", sagte Hermann Pelke, Vorsitzender des Männergesangvereins (MGV) Concordia Worpswede. Seit weit mehr als 25 Jahren, so die Erinnerung der Chormitglieder, lädt der älteste Verein Worpswedes jedes Jahr am Pfingstsonntag zum traditionellen Pfingstsingen ein, das nun auf der Terrasse des Kaffee Worpswede stattfand.

Mit dem Pfingstsingen werden die Gründung der Kirche, die Auferstehung Christi und die Ausgießung des Heiligen Geistes freudig begrüßt. Im Lauf der Jahrhunderte mischte sich mit dem biblischen Ursprung der Volksbrauch, den lang ersehnten Frühling zu begrüßen.

Auch in diesem Jahr stärkten sich Chormitglieder, Freunde und Mitglieder des Schützenvereins Worpswede vor Beginn des Singens im Kaffee Worpswede mit einem Frühstück. Bürgermeister Stefan Schwenke begrüßte sie zu dieser Traditionsveranstaltung. Früher starteten die Concorden bereits um sechs Uhr morgens in den Pfingstsonntag auf dem Schützenplatz mit ihrem Gesang. Mittlerweile sei man zu einer moderateren Uhrzeit übergegangen und beginne erst um neun Uhr, erklärte Pelke.

Bei strahlendem Sonnenschein sangen die Concorden unter der Leitung von Günter Hildebrandt draußen vor dem Kaffee Worpswede im ersten Teil des Konzerts traditionelle kirchliche Pfingstlieder. Wieder im Repertoire waren Schäfers Sonntagslied, Schuberts "Sanctus" und "Oh Herr, welch ein Morgen". Nach der Pause begrüßten auch die Besucher des Pfingstsingens stimmgewaltig den Frühling mit dem Maienlied "Kein schöner Land". Mitgebracht hatte der Männergesangverein Concordia aber auch ein Handwerkerlied und ein plattdeutsches Gesangsstück. Eine Stunde lang begrüßten die Besucher den Pfingstsonntag mit einem Strauß aus zwölf Liedern, wie Chorleiter Hildebrandt das Repertoire umschrieb, bevor sie weiter zogen zum Seniorenheim in der Vogeler-Villa an der Bergstraße. Dort machten die Sänger Station und brachten den Frühling musikalisch auch hierher.

Die Mitglieder des Männergesangvereins waren nicht nur gut bei Stimme, sondern auch gut zu Fuß, denn sie besuchten im Anschluss das Seniorenheim Worpswede, das gegenüber vom Barkenhoff liegt. Wie in den vergangen Jahren gaben sie auch hier Kostproben ihres sängerischen Könnens und erfreuten damit die Bewohner.

Ganz ohne Gesang konnte auch der letzte Teil des musikalischen Vormittags nicht bleiben. An einer langen Tafel im Kaffeehaus Niedersachsen wurde an diesem Tag noch so manches Lied gesungen.


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Wümme Zeitung - Sonnabed 2. Mai 2009

Mit den Vögeln um die Wette gesungen

Zahlreiche Gäste genießen Chorkonzert an der Käseglocke

Von Sandra Binkenstein

Worpswede. "Der Mai ist wohl der meistbesungene Monat", sagte Richard Buck vom Verein der Freunde Worpswedes in seinen Begrüßungsworten. Gestern hieß er zahlreiche Besucher auf dem kleinen Platz vor der Käseglocke willkommen. Zum Maifeiertag hatte der Verein traditionell zum Chorkonzert im Freien geladen.
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Vor dem Hintergrund des "Kampftages der Arbeiterklasse", erklärte Buck, stünden beim Chorkonzert wie immer auch Lieder der Arbeiterbewegung auf dem Programm. Die Freunde Worpswede wollen sich im Rahmen des Chorkonzerts um die Erhaltung des bedeutungsträchtigen Liedguts bemühen. "Die Menschen mussten an die siebzig Stunden in der Woche arbeiten, mitunter unter unmenschlichen Bedingungen", rief der Konzertorganisator den Zuhörern ins Gedächtnis. Doch die Freunde Worpswedes wollen mit ihrem Chorkonzert nicht nur die Errungenschaften des Arbeiterkampfes würdigen. "Wir feiern natürlich auch den Frühling", sagte Buck mit ausgebreiteten Armen.

Concordia begrüßt den Mai mit Inbrunst

Unter einem Sonnensegel versammelten sich die Herren des Männergesangsvereins (MGV) Concordia. Demnächst feiert der Verein sein 150-jähriges Bestehen. "Der MGV Concordia ist der älteste Verein in Worpswede", berichtete Chorleiter Günter Hildebrandt. Mit seinen Gesangskollegen ist Hildebrandt jedes Jahr beim Maisingen dabei. "Wir freuen uns immer auf diese Veranstaltung", verriet der Chorleiter. Passend zum Anlass stimmten die Herren das bekannte Lied "Der Mai, der Mai" an. Als "Lied mit revolutionärem Charakter" kündigte Richard Buck den Titel "Die Gedanken sind frei" an, den der Männerchor mit Inbrunst zum Besten gab.

Noch bevor der MGV sein vorletztes Lied, den plattdeutschen Klassiker "Dat du mien Leevsten bist", anstimmen konnte, musste sich Buck um das Platzangebot kümmern. In dem kleinen Rondell vor der Käseglocke drängten sich zahlreiche Besucher, immer mehr Gäste waren während des ersten Auftritts hinzugekommen. Die Familien saßen auf der kleinen Natursteinmauer, die den Platz säumt, einige Zuhörer standen auch auf den Steinplatten mitten im großen Blumenbeet.

Neben dem Männerchor aus Worpswede waren außerdem der Galeriechor und der noch junge Chor Ton in Ton aus Worpswede zum Frühjahrskonzert gekommen. Auch eine Gesangsgruppe aus Bremen gab einige Stücke zum Besten: Der gemischte Chor mit dem ungewöhnlichen Namen Wo"s Karl? hatte verschiedene Lieder mitgebracht. Mit dem gleichnamigen Lied "Wo"s Karl" machten die fünf Sänger und Sängerinnen einen rhythmischen Auftakt - hinter der Frage verbirgt sich schließlich das Wort Vokal.

Zwitschernde Konkurrenz in Bäumen

Mit ihren außergewöhnlichen Stimmen trugen die Bremer das Lied "The lion sleeps tonight" vor, es ist bekannt aus dem Film und dem Musical "Der König der Löwen". Ihren Gesang untermalten die Chormitglieder aus Bremen mit stimmigen Choreographien.

Am gestrigen Morgen sangen die Musikfreunde unter dem dichten Blätterdach des Wäldchens mit den Vögeln um die Wette. "Wir haben aber auch eine Mordskonkurrenz da oben", bemerkte MGV-Chorleiter Hildebrandt.

Singen wollten aber nicht nur die Chormitglieder und die Vögel. "Ich weiß, dass viele von Ihnen auch gekommen sind, um selbst zu singen", sprach Organisator Richard Buck in sein Mikrophon und blickte in lächelnde Gesichter. Der Galeriechor stimmte schließlich einen Frühlingskanon zusammen mit dem Publikum an. Im Laufe des Vormittags sang das Publikum außerdem das Arbeiterlied "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit".

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Wümme Zeitung - Mittwoch, 17. Dezember 2008

Concorden singen für die neue Orgel
Von Ulrike Schumacher

WORPSWEDE.
Der Männergesangverein Concordia, der von Günter Hildebrand geleitet wird, gab in der Zionskirche ein stimmungsvolles Konzert mit einer Mischung aus volkstümlichen Melodien und Kirchenliedern, darunter auch Stücke von Margarethe und Wolfgang Jehn sowie von Dr. Adelheid Geck. Der Chor sang zum wiederholten Mal zu Gunsten der neuen Orgel. "Die Sänger sind seit der ersten Stunde im Jahr 2004 dabei", berichtet Organistin Ulrike Dehning. Beim Konzert am Sonntag seien mehr als 400 Euro an Spenden zusammen gekommen. Für Unterhaltung hatte im Übrigen auch Friedo Gercke gesorgt, der zwischen den Liedern plattdeutsche Gedichte vortrug. Außerdem spielte Ulrike Dehning zwei kleine Stücke aus dem Pastorale für Orgel von Johann Sebastian Bach. Nachdem der Männergesangverein die beiden Spirituals "Rock my Soul" und "Geh, ruf es von den Bergen" gesungen hatte, stimmte auch die Gemeinde in den Gesang mit ein.

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Wümme Zeitung - Freitag, 12. Dezember 2008

Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 10. Dezember 2008

Wümme Report - Sonntag, 7. Dezember 2008

OHZ live - Freitag, 28. November 2008

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Wümme Zeitung - Freitag, 17. Oktober 2008


Gegen Langeweile helfen Lieder

Singkreis Moorpieper feiert sein 20-jähriges Bestehen mit Benefizkonzert zugunsten der Lebenshilfe

Von Meike Rotermund

ORPSWEDE-HÜTTENBUSCH. "WaWs machen wir gegen Langeweile?", fragte der Gute-Laune-Chor in einem schwungvollen Bewegungslied, und die Antwort folgte sofort im Gesang: "Trommeln und Lieder singen. . ." Währenddessen klopften sich die Sängerinnen und Sänger rhythmisch auf die Oberschenkel. Bei so viel Fröhlichkeit, die die Akteure aus Bremervörde auf der Bühne ausstrahlten, ist der Name des Chores Programm.

Großer Applaus folgte auf den mitreißenden Vortrag, und die Chorleiterin Cordula Wintjen fragte das Publikum spontan: "Können Sie das nochmal machen? Das tut uns so gut!" Der Gute-Laune-Chor der Lebenshilfe bereicherte mit seinen Gesangseinlagen das Benefizkonzert, das der Singkreis Moorpieper aus Anlass seines 20-jährigen Geburtstages gestaltete. Die 1998 gegründete Hüttenbuscher Formation hatte beschlossen - nach dem Erfolg eines Benefizkonzertes vor zwei Jahren - jetzt ein weiteres zu veranstalten. Diesmal zugunsten der Lebenshilfe in Bremervörde, da die Chorleiterin der Moorpieper auch den Chor in der Einrichtung in Bremervörde leitet.
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Beim Konzert im Hüttenbuscher Schützenhof war aber nicht nur der Chor der Lebenshilfe zu Gast, sondern auch die sangesfreudigen Männer vom MGV Concordia Worpswede leisteten ihren musikalischen Beitrag. So erwartete die Besucher dann auch ein abwechslungsreiches Programm, das die drei Chöre abwechselnd gestalteten.

Dietrich Neubauer von der Lebenshilfe freute sich über die Einladung. Die allerwichtigste Unterstützung für die Bewohner der Lebenshilfe sei es, dabei sein zu dürfen, hob er hervor und erläuterte kurz das Konzept der Organisation, die sich für Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzt. Ziel der Lebenshilfe sei es, dort, wo es erforderlich sei, Defizite auszugleichen und Unterstützung anzubieten. Dies geschehe in den Werkstätten, Wohngruppen sowie auch in Kindergärten und der Schule der Lebenshilfe, um den Menschen den Weg ins ganz normale Leben zu ebnen. Und besser als durch solch eine Veranstaltung, könne man die Verbundenheit nicht zeigen.

Die MGV Concordia überreichte der Vorsitzenden der Moorpieper einen Umschlag für den guten Zweck, und für Dietrich Neubauer gab es zudem einen Scheck von Irma Stelljes von der Volksbank Worpswede. Auch Bürgermeister Stefan Schwenke beglückwünschte den Singkreis zu seinem Geburtstag und hob die große Bedeutung des Einsatzes für andere Menschen hervor, bevor auch er einen Umschlag an die Vorsitzende Helga Lütjen überreichte.

Der Singkreis Moorpieper war im Jahr 1998 von Wilhelm Ziegler und dessen Frau gegründet worden. Die Moorpieper, die seitdem schon zahlreiche Konzerte gegeben haben, haben in ihrem bunt gemischten Programm Gospels, Spirituals, Musicalmelodien sowie auch Volkslieder. Derzeit zähle der Chor 47 Mitglieder, allerdings seien nicht mehr alle aktiv, teilte Moderator Hans- Meinert Steffens mit, der durch das Konzert führte.

Freuen würde sich der Singkreis, der sich immer donnerstags um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hüttenbusch trifft, auch über weitere Verstärkung. Das nächste Mal zu hören sind die Hüttenbuscher Sängerinnen und Sänger übrigens am Sonntag, 9. November, beim Herbstsingen des Sängerbundes in Osterholz-Scharmbeck, und am Freitag, 12. Dezember, folgt dann das schon traditionelle Weihnachtskonzert unter Beteiligung aller Hüttenbuscher Chöre.
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Wümme Zeitung - Sonnabend, 2. August 2008


Findorffs Andenken wird in Ehren gehalten

Am Obelisken auf dem Weyerberg wurde des unvergessenen Moorkolonisators gedacht

Von unserem Mitarbeiter Johann Schriefer

WORPSWEDE. Zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des Teufelsmoores gehört ohne Zweifel Jürgen Christian Findorff. Geboren wurde er am 22. Februar 1720 in Lauenburg an der Elbe. Am 31. Juli 1792 schloss er in Bremervörde für immer die Augen. Nachdem auf Initiative des Wörpedorfers Rudolf Schmidt im Jahre 1997 der Findorff-Verein Worpswede gegründet wurde, gedenken die Mitglieder alljährlich am 31. Juli des unvergessenen Moorkommissars.

Auch an Findorffs 216. Todestag hatten sich etliche Mitglieder und Gäste unter den hohen Bäumen auf dem Platz vor dessen Denkmal auf dem Findorffberg versammelt. Vorsitzender Diedrich Jacobs hieß hier an diesem schönen Sommerabend besonders Pastor Ewald Dubbert, Bürgermeister Stefan Schwenke, den CDU-Landtagsabgeordneten Axel Miesner und den Männergesangverein Concordia mit dem Dirigenten Günter Hildebrandt willkommen. Die Concorden leiteten die Gedenkfeier mit dem von Hermann Löns getexteten und vom Worpsweder Ernst Licht komponierten Lied "Auf der Lüneburger Heide" ein.

Jacobs wies darauf hin, dass Findorffs Freunde und Verehrer den Obelisken im Jahre 1799 errichten ließen. Auch zu jener Zeit habe es Probleme bei der Finanzierung gegeben. Weil aber Georg III., König von England und Kurfürst von Hannover, Findorffs Verdienste um die Moorkolonisation sehr wohl bekannt gewesen seien, habe er zunächst 200 und später noch einmal 30 Taler hierfür zur Verfügung gestellt. Was Jürgen Christian Findorff wohl gedacht habe, als er als 35-Jähriger ins Moor gekommen sei, und wie zufrieden er wohl gewesen sei, als er kurz vor seinem Tode sein Werk betrachtet und auch gesehen habe, wie die von ihm gebauten Kirchen gefüllt waren, fragte Pastor Ewald Dubbert in seiner Ansprache.

Ansonsten ging der Seelsorger aus der Zionskirche hauptsächlich auf die Entwicklungsgeschichte der Menschheit ab der Eiszeit ein. Zur Kultur des früheren Menschen gehörte, dass er sich mit seinen Nachbarn verständigen und überlebenswichtige Strategien entwickeln konnte. "Kultur, Sprache und Religion seien ganz wichtige Dinge, mit denen wir die Probleme dieser Erde gestalten, bewältigen und überdenken können."

Bürgermeister Stefan Schwenke würdigte in seinem Grußwort, dass der Findorff-Verein sich so sehr bemühe, das Andenken an den Moorkolonisator zu ehren und zu bewahren. Ihm habe man unsere heutige schöne Kulturlandschaft, die auch bei den Touristen so beliebt sei, zu verdanken. Außerdem hob Schwenke hervor, dass der Verein in der Geschichtswerkstatt der Region aktiv mitarbeitete.

Diedrich Jacobs dankte allen Helferinnen und Helfern, die den Platz geharkt, den Obelisken mit einem Eichenkranz versehen und davor einen großen Sonnenblumenstrauß aufgestellt hätten. Er wies noch darauf hin, dass am 21. August der Moorpfad in Augustendorf besichtigt und am 24. Oktober Jürgen Ludwigs einen Vortrag über die plattdeutsche Sprache halten werde. Bedauerlicherweise habe er die Nachricht erhalten, dass die Stadt Lauenburg Findorffs Geburtshaus wohl nicht mehr übernehmen werde. Jetzt werde überlegt, wo die Ausstellungsgegenstände künftig untergebracht werden können. Des Weiteren sei man vom Bremervörder Heimatverein Iselersheim eingeladen worden, deren Heimathaus mit der historischen Ausstellung zu besuchen. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Kein schöner Land. . ." endete die Feierstunde.

Wümme Zeitung - 13. Mai 2008

Freude durch frohen Gesang zu Pfingsten


"Männergesangverein Concordia Worpswede"
trat an verschiedenen Orten in der Gemeinde auf.

Von unserer Mitarbeiterin Verena Wambersky

WORPSWEDE. Große Freude bereitete der "Männergesangverein Concordia Worpswede" seinen zahlreichen Zuhörern während des traditionellen Singens zu Pfingsten. Beim Kaffee Worpswede und in zwei Seniorenheimen lauschten die Menschen oder sangen sogar mit.

Das Engagement der mehr als 20 Sänger unter der Leitung von Günter Hildebrandt begann mit einem kräftigenden Frühstück im Kaffee Worpswede mit angemeldeten Gästen, darunter eine Abordnung des Schützenvereins. Dann gingen die Concorden nach draußen und ließen ihre Stimmen erschallen. Immer mehr Menschen gesellten sich hinzu. Wer jedoch zu spät kam, bekam keinen Sitzplatz mehr, schon gar keinen schattigen.

Sonne strahlte vom blauen Himmel

"Die Sonn" erwacht" sangen die Männer ein Stück von Carl Maria von Weber, als die Sonne schon längst vom blauen Himmel stahlte. Auch das alte Reigenlied "Nun will der Lenz uns grüßen" gefiel. Mailieder und Franz Schuberts "Lindenbaum" sowie sein "Sanctus" standen ebenso auf dem Programm wie des Schäfers Sonntagslied und das seit 1840 verbreitete Stück "Kein schöner Land in dieser Zeit".

Weiter zogen die Männer zum Seniorenheim in der Vogeler-Villa an der Bergstraße. Dort war ein riesengroßer Sonnenschirm aufstellt worden, so dass die betagten Zuhörerinnen und Zuhörer nicht der Hitze ausgesetzt waren. Denn gesungen wurde natürlich draußen. Manche Bewohner sahen aus den Fenstern, guckten von der Veranda aus zu. Bettlägerige konnten den musikalischen Gruß durch geöffnete Fenster hören. Unter den Bewohnern war Günter Bomatzki, der einst zu den Concorden zählte und nun laut mitsang, denn so manche Lieder waren ihm geläufig.

Einen weiteren ehemaligen Sangesbruder besuchten die Concorden, den 88-jährigen Karl Nienstedt in seinem Zuhause an der Bergstraße. Er und seine Familie freuten sich über die Ständchen auf dem Hof.

Nächste Station war das Seniorenheim "Haus Worpswede" an der Ostendorfer Straße. Die Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich schon auf der Veranda möglichst im Schatten versammelt, als die Sänger "Grüß Gott mit hellem Klang" forderten. Von Ludwig van Beethoven stammt "Die Ehre Gottes". "Das ist der Tag des Herrn" betonten die vollen Stimmen an diesem Pfingstsonntag, an dem ein Maikäfer auf der Veranda krabbelte. Die Sänger ließen die Weser rauschen und die Heide blühen. Gut waren die deutschen Texte auch bei mehrstimmigem Gesang zu verstehen. Unter den Zuhörern waren der 17-jährige Jens Steenblock mit seiner Mutter Erika Steenblock, die ihre Oma und Mutter Erna Burfeind besuchten, die seit einem Jahr im "Haus Worpswede" lebt. Jens hatte seiner Oma zum Muttertag einen Blumenstrauß mitgebracht.

Gegen Mittag klang das Pfingstsingen mit einem Essen und einigen Liedern im "Kaffeehaus Niedersachsen" aus. Dort wurde die Geselligkeit gepflegt, die den Vereinsmitgliedern ebenso wichtig ist wie der Gesang. Sie suchen weitere Mitglieder, egal ob Tenor oder Bass. Wer interessiert ist, kann unverbindlich zu den Proben kommen, dienstags zwischen 20 und 22 Uhr im Philine-Vogeler-Haus. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Internet ist der Verein vertreten unter: www.mgv-concordia-worpswede.de.

Wümme Report, 7. Mai 2008

Wümme Zeitung - 2. Mai 2008




Arbeiterlieder am Tag der Arbeit


"MGV Concordia" und ein Spontanchor bei lockerer Stimmung unter Bäumen

Von unserer Mitarbeiterin Verena Wambersky

WOPRSWEDE. "Sangesbrüder tretet ein", forderte der "Männergesangverein Concordia" auf, und die Besucher strömten auf das Gelände der Käseglocke. Dorthin hatten die "Freunde Worpswedes" am 1. Mai eingeladen, traditionell zum Tag der Arbeit. Mit viel Gesang und lockerer Stimmung genossen die Menschen die zwei Stunden.

Die Sonne schien vom blauen Himmel zwischen die Nadel- und Laubbäume hindurch, erwärmte die Gäste. Manche wurden im Kinderwagen geschoben, andere stützten sich auf Rollatoren. Ein buntes Völkchen mit kurzärmeligen Blusen oder in Übergangsmäntel gehüllt war zu Fuß, per Fahrrad und mit dem Auto gekommen, darunter Carmen und Manfred Wischnewsky, beides Chormitlgieder von "Laudate", aus Bremen. Auf Bänken und Stühlen machte es sich jedermann bequem. Zwei Frauen guckten aus dem Dachfenster der Käseglocke. Auch für Speisen und Getränke war gesorgt.

Vom grüßenden Lenz, einem lieblichen Sonnenstrahl, Blütendurft überall und erwachender Sonne sang der Männerchor unter der Leitung von Günter Hildebrandt mit kräftigem Ton. Auch Franz Schuberts Lindenbaum, besser bekannt als: "Am Brunnen vor dem Tore", erklang an dem lauschigen Plätzchen. Bei "Kein schöner Land in dieser Zeit" verwandelte der Chor den Text passend in "Morgenzeit".

Richard Buck, Vorstandsmitglied der "Freunde Worpswede", betonte, dass der Tag der Arbeit bis weit in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück reiche, als die Menschen 70 Stunden in der Woche arbeiteten. Im Nationalsozialismus sei der 1. Mai zum Feiertag erklärt worden als Teil der Strategie, die Arbeiter ins System zu integrieren. Schichtes Liedgut, aber auch meisterhafte Kompositionen seien für den Tag hervorgebracht worden. Konflikte spiegelten sich in den Liedern wider, lokale politische Kämpfe, ideologische Auseinandersetzung. Doch der Mai stehe auch für Frühling und Werden. Schon die Kelten feierten den Mai mit dem Beltanefest. Die Römer verehrten die Göttin Flora, wusste Richard Buck.

Kurzfristig hatte der Mädchenchor "Vocalsound" aus Osterholz-Scharmbeck abgesagt. Da organisierten die Veranstalter einen Spontanchor, zu dem sich mehr als 30 Gäste versammelten, in der Käseglocke probten und dann draußen zur Gitarrenbegleitung von Karsten Machinek mehr oder minder kräftig sangen, sogar im Kanon. Auch Carmen Wischnewsky hatte sich zu den Sängern gesellt. Songs in englischer Sprache waren ebenso darunter wie Arbeiterlieder wie "Die Gedanken sind frei", "Brüder zur Sonne, zur Freiheit" und "Die Internationale". Buck erläuterte Wissenswertes über die Herkunft der Stücke. Zum Schluss erklang, von allen Besuchern gemeinsam angestimmt, "Der Mai ist gekommen". Es schallte bis zur Lindenallee.

Wümme Zeitung - Freitag, 25. April 2008

Mai-Markt mit buntem Programm

WORPSWEDE (BIN). Der Männergesangsverein Concordia wird für die musikalische Untermalung sorgen: Für Donnerstag, 1. Mai, laden die Worpsweder Marktbeschicker wieder zum Mai-Markt ein. Bei diesem Frühlingsfest sorgen kulinarische Genüsse und ein breites Angebot an Waren für einen abwechslungsreichen Tag. Bürgermeister Stefan Schwenke wird den erweiterten Wochenmarkt um 11 Uhr eröffnen. Verschiedene Aktionen, unter anderem von der Kunstschule Paula, runden das bunte Programm ab, das gegen 18 Uhr endet.

Mittwoch, 2. Mai 2007 - WÜMME REPORT

Traditionelles Maisingen in der Käseglocke

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Freitag, 4. Mai 2007 - Wümme Zeitung

Gesang und Lyrik in der Käseglocke

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Herbstsingen 1999

Mittwoch, 3. November 1999 . Nr. 258 . WUM

Buntes Repertoire aus vollen Kehlen

Herbstsingen der Chöre aus der Kreisgruppe Osterholz

Wo r p s w e d e. Mal über seinen eigenen Repertoire-Rand hinaus zu spähen und zu lauschen, tut gut. Und natürlich macht es Spaß, die Früchte seiner eigenen Gesangsarbeit zu präsentieren. Das dachten sich wohl auch Chöre aus dem Landkreis Osterholz und luden am Sonntag Nachmittag zum "Herbstsingen" in die Aula der Worpsweder Mittelpunktschule.
Es war ein abwechslungsreicher Nachmittag: Männerchöre, Frauenchöre und Gemischte Ensembles "aus Worpswede, Sandhausen, Hambergen, Ströhe-Spreddig und Pennigbüttel gaben engagierte Kostproben ihres Könnens. Beeindruckend waren auch die Bejträge der Akkordeongruppe Teufelsmoor. Das Programm reichte von alten Volksliedern über Märsche bis hin zu Musical- und Popstücken.
Bevor die Stimmbänder so richtig ins Schwingen kamen, labten sich die Chöre und ihre Angehörigen erstmal an der üppigen Kaffeetafel. Doch nach einer halben Stunde wurde es ernst: Der Männergesangverein Concordia, diesjähriger Gastgeber, erklomm die Bühnenstufen und läutete den musikalischen Teil mit dem äußerst zackigen "Frohen Sängermarsch ein". Die Sänger des Männergesangvereins "Frohsinn" aus Sandhausen fielen vor allem mit dem lieblichen Titel "Einsam träumend singt im Riede" auf. Hinter der Singgemeinschaft Sandhausen verbargen sich wiederum nur Frauen. Recht flott kam die Weise "Bergvagabunden sind wir" rüber.
In kleiner Besetzung, aber mit umso mehr Einsatzfreude stellte sich der Gemischte Chor Hambergen seinen Sängerkolleginnen und -kollegen aus dem Kreis vor. Felix Mendelssohn-Bartholdys schwermütiger "Abschied vom Walde" und der innige russische Choral" Tebje Pajom" ließen es in der Aula mucksmäuschenstill werden. Der Männergesangverein "Sängerlust" aus Ströhe-Spreddig gefiel mit Liedern wie "Wanderschaft". Einen ,;Klassiker" hatte sich der Gemischte Chor dieses Ortes ausgeguckt: Er schmetterte beispielsweise "Füllt mit Schalle". Der Pennigbüttler Männergesangverein von 1900 erinnerte daran, dass "Freundschaft wie eine Blume" sei. Und der Frauenchor sorgte mit dem wohlbekannten "Singen, klingen, Freude bringen" für gute Stimmung in der vollbesetzten Aula. Mit vereinten Kräften boten die Gäste aus Pennigbüttel dann noch das flotte "Der Jäger längs dem Weiher ging".
Zwischendurch spielte immer wieder die Akkordeongruppe Teufelsmoor. Fröhlich mitgeklatscht wurde beim Dixie-Klassiker
"Down By The Riverside" . Mit durchdachter Dynamik und vielen Nuancen machte das Ensemble Mozarts "Andante" aus dem Klavierkonzert C-Dur zu einem Ohrenschmaus. Es war ein abwechslungsreicher, gelungener Nachmittag. Und eine gute Werbung für die Sangeskunst.