2018 bis 2019

2018

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ZUM TODE VON ERICH SCHRÖTER

Im August 2018 verstarb unser Sänger Erich Schröter aus dem 1. Tenor. Er hat 9 Jahre mit uns gesungen und das mit Freude getan. Bei den Concorden hatte er seinen chorischen Platz gefunden, aber auch den Ort für den Austausch von Erinnerungen an vergangene Jahrzehnte. Seine literarische Bildung war außerordentlich weitreichend. Wenn sich die Gelegenheit bot, zitierte er Sprüche berühmter Denker oder las uns hintersinnige Geschichten aus seinem Bücherfundus vor.

Wir wollen ihn im Gedächtnis behalten als gutes Vereinsmitglied, das den Chor bereichert hat und dem unsere Chorgemeinschaft lange Kraft geben konnte, seiner letztlich unheilbaren Krankheit zu widerstehen.

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VERANSTALTUNGEN, EINLADUNGEN UND FESTLICHKEITEN

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PFINGSTSINGEN

Nachdem das Singen beim 1. Mai wegen außergewöhnlich schlechter Witterung (Sturm, Regen, 5 Grad) nicht hatte stattfinden können, freuten wir uns auf das Pfingstsingen vor dem "Kaffee Worpswede". Tatsächlich hatte sich dann seit dem Maifeiertag das Wetter von Woche zu Woche gebessert und brachte sommerliche Temperaturen mit vielen Sonnenstunden.

Besser konnte der Tag nicht beginnen als mit einem guten Frühstück im Restaurant inmitten von einigen Stammgästen und einer großen Abordnung des Schützenvereins.

Unser Liedprogramm begannen wir mit einem Gruß an den Frühling: "Spring, spring, spring", einem englischen Kanon mit verschiedenen Texten für die Bass- und Tenorstimmen.

Es folgten "Sanctus" und "Das Morgenrot" sowie mehrere Mailieder. Die Weise "Alle Birken grünen in Moor und Heid" vom Worpsweder Komponisten Ernst Licht war ein besonders passender Beitrag und mit dem Chorsatz von Wolfgang Jehn für des Fischerlied "Höger rupp" trugen wir ein lange nicht gesungenes Lied vor.

Unsere Zuhörer im Sonnenschein fühlten sich gut unterhalten und stimmten noch einmal mit uns den englischen Kanon an. Mit zunehmender Wiederholung ergab sich dann schließlich ein fröhliches gemeinsames Singen.

Mit einem Foto auf den Stufen zur "Kunstschau" beendeten wir unseren Auftritt und wanderten über die Markusheide zum Seniorenheim "Haus Worpswede".

Unsere Pfingstgrüße wurden von den Bewohnern gerne erwidert, und so konnte unser Liedvortrag auf der Terrasse im Sonnenschein beginnen. Gern gehörte Pfingst- und Mailieder waren ebenso dabei wie einige bekannte Gesellschaftslieder. Unseren Zuhörern war das eine oder andere Lied bekannt und wurde dankbar beklatscht. Es freut uns jedes Jahr aufs Neue, dass wir mit unseren Liedern dem Pfingstfest eine kleine besondere Prägung geben können.

Wir bedanken uns bei der Heimleitung für die Erfrischungen und die Spende und versprechen wiederzukommen, wenn der Wunsch an uns herangetragen wird.

Für den Abschluss des Singens hatten wir uns für das Lokal vom vergangenen Jahr entschieden. In gemütlicher Runde ließen wir dort das Pfingstsingen ausklingen.

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SPARGELESSEN

Unser Spargelessen vom vergangenen Jahr hatten wir noch in so guter Erinnerung, dass wir schon frühzeitig wieder einen Termin in der "Teufelsmoorschleuse" buchten.

Mit mehr als 20 Teilnehmern saßen wir dann schließlich im Sonnenschein unter großen Schirmen in einer langen Tischreihe. Schon von der Spargelsuppe hätte man mehr essen wollen, wenn man nichts vom Hauptgang gewusst hätte. Aber so hieß es, den Appetit einzuteilen für die weißen Spargelstangen und die Beilagen. Und für die Rote Grütze zum Nachtisch musste ja auch noch Platz bleiben.

Irgendwann war unser Hunger gestillt, und der Wirt konnte niemanden mehr zu einer weiteren Portion überreden.

Stattdessen blickte er auf zufriedene Gäste, die alle überzeugt waren, ein gutes Essen bekommen zu haben.

Wir danken den Organisatoren für diese gelungene Veranstaltung.

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STÄNDCHEN FÜR DEN SCHÜTZENKÖNIG

Es war nur ein kurzer Marsch durch den Ort, den der Schützenumzug von der "Music Hall" bis zum "Hotel Haar" zurücklegen musste. Hier ist der Schützenkönig des Jahres 2017 zu Hause, der zum traditionellen Umtrunk auf seinem Grundstück eingeladen hatte.

Unter Begleitung von zwei Musikkapellen marschierten die verschiedenen Abteilungen des Worpsweder Schützenvereins und die Abordnungen der Gastvereine bei bestem Sommerwetter zur Findorffstraße, wo sie an langen Tischen mit Erfrischungen versorgt wurden.

Unseren musikalischen Beitrag trugen wir oberhalb der Tischrunde vor. Hier saß der König mit seinem Gefolge und wartete auf unser Ständchen. Mit einigen Liedern machten wir ihm unsere Aufwartung und durften dann mit einem "Prost, ihr Herrn" auf das Wohl der Anwesenden trinken.

Angesichts der wieder einsetzenden Blasmusik war der richtige Ton nicht einfach zu finden, aber uns gelang dann doch ein passabler Abschluss.

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GEBURTSTAGSSINGEN BEI CARSTEN DIETZEL

Unser Sänger Carsten Dietzel, besser bekannt unter „Kalle“, feierte im Juni mit vielen Gästen seinen 50. Geburtstag unter den großen Bäumen des Kirchbergs neben der „Alten Schule“. Wegen seiner großen Hilfsbereitschaft bei der Jugendarbeit der „Scheune“ war ihm als Dank das Gelände zur Verfügung gestellt worden, das dann als Partyzone mit Livemusik einer Rockband auf der eigens aufgebauten Tribüne einen idealen Treffpunkt für alle seine vor allem jungen Freunde bildete. Und es waren viele gekommen, ihm zu helfen, mit ihm zu feiern, zu tanzen und harten Rock zu hören.

Die exotisch angerichteten Salate fanden ebenso ihre Abnehmer wie die Rindersteaks und Bratwürste oder die Fische aus dem Räucherofen.

Wer wollte, konnte auch absolut vegetarisch feiern oder statt Hochprozentigem frische Früchte genießen.

Unser Auftritt mit einigen Gesellschaftsliedern war ein ungewöhnlicher Kontrast in diesem bunten Treiben, passte aber dennoch und fand anerkennenden Beifall.

Wir danken unserem Basssänger für die Einladung und wünschen ihm weitere Geburtstagsfeiern wie diese.

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EINWEIHUNG DER VOGELER-SKULPTUR

Die Bronzebüste von Heinrich Vogeler ist schon seit längerer Zeit auf dem Gelände zu sehen, aber die Enthüllungszeremonie durch die Volksbank im Beisein der Bildhauerin Alice Les Landes geschah erst am 28. Juni 2018. In ihrem Rückblick erläuterte die Künstlerin, dass sie sich bei ihrer Arbeit einen optimistischen Menschen vorgestellt habe. Es sei ein weiter Weg vom Bild bis zum Bronzeguss durch die Gießerei Rieke in Worpswede gewesen, und während dieser Zeit habe sie als Künstlerin sicher viele Beteiligte genervt. Der Einsatz habe sich aber gelohnt und nun präsentiere man stolz das gelungene Werk.

Wir trugen mit einigen passenden Liedern zur Zeremonie bei und freuten uns über den Beifall der Zuhörer. Die Verbindung von Alice Les Landes zu den Concorden war über einen Sänger von uns zustande gekommen und führte schließlich zur Einladung der Volksbank.

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GEBURTSTAGSSINGEN BEI SIEGFRIED STOLLE

Wenn man im Frühling Geburtstag hat und dennoch in der warmen Sonne feiern möchte, so verlegt man diesen Tag kurzerhand in den warmen Juli. Wir machten uns deshalb bei bestem Sommerwetter auf zu „Siggis“ Haus am äußersten Ende der Gemeinde Worpswede.

Hier empfing er seine Gäste und freute sich mit seiner Familie, dass so viele Freunde gekommen waren. In einer launigen Rede verwies er darauf, dass man dem Leben mit Fröhlichkeit begegnen müsse, um dem Schöpfer gerecht zu werden. Er habe es immer so gehalten und sei gut damit gefahren.

Diesen Rat befolgten wir gerne und ließen uns die diversen Speisen und ausgesuchten Getränke schmecken. Ein Gang durch den mit zahlreichen Kunstobjekten und großformatigen Bildern versehenen Garten zeigte uns die künstlerische Spannweite seines Schaffens und ließ erkennen, welche Tatkraft in Siegfried Stolle steckt.

Als Gastgeschenk sangen wir für ihn einige Gesellschaftslieder, die er gerne hört.

Wir wünschen ihm und uns weitere gute Jahre bei den Concorden und bedanken uns bei ihm und seiner Familie für die Einladung.

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GRILLABEND BEI FAMILIE GERCKE

Der Aufbau für den Grillabend bei unserem Sänger Karl-Heinz Gercke war fast schon Routine, und es bedurfte am nächsten Tag nur noch einiger weiterer Verankerungen im Boden, und schon stand unser weißes Zelt im Vorgarten des Bauernhauses, als ob es ein dauerhafter Bestandteil wäre. Von dem Unwetter, das am Nachmittag in Teilen des Dorfes erhebliche Schäden angerichtet hatte, war am Abend nichts mehr zu sehen. Das Zelt war vom Sturm verschont geblieben, und wir konnten an diesem warmen Abend ausgiebig Grillfleisch und Salate genießen.

Unser Chorleiter hatte sein Akkordeon mitgebracht und spielte plattdeutsche Volkslieder. Wir sangen gerne mit und freuten uns über die Gemeinschaft in der Concordia.

Ein herzliches Dankeschön für diese gelungene Veranstaltung geht an die Familie Gercke, die Grillmeister Kalle und Norbert und die fleißigen Helfer vom Verein.

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SINGEN AM FINDORFF-DENKMAL

Das Dorf Worpswede ist mindestens 800 Jahre alt, bekannt durch seine Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, aber nicht vorstellbar ohne das Verdienst von Johann-Christian Findorff. Er war es, der aus dem schwarzen und braunen Ödland Ackerland werden ließ. Diese Leistungen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, ist Aufgabe des Findorff-Vereins.

Er hatte als Festrednerin Bürgermeisterin Marion Schorfmann aus Grasberg gewinnen können, die sich dem Thema widmete, wie die Knechte und späteren Bauern im 18. Jahrhundert wohl gelebt haben mochten.

Quellen aus verschiedenen Archiven belegen ein karges, meist kurzes und entbehrungsreiches Leben voller Arbeit.

Wenn die jetzigen Bewohner der Moordörfer über Einschränkungen klagten, so müsse man sich doch darüber im Klaren sein, dass dies meist Jammern auf hohem Niveau sei. Eigentlich könnte jeder dankbar sein, die Leistungen der Vorfahren genießen zu können und keine existenziellen Sorgen zu haben.

Die Zuhörer erfreuten sich an einem lebendigen plattdeutschen Vortrag mit vielen Bezügen zur Arbeit einer Bürgermeisterin in einer kleinen Gemeinde und sparten nicht mit Applaus.

Wir sangen auf Einladung des Findorff-Vereins vier Lieder und gaben der Veranstaltung beim Findorff-Denkmal einen würdigen musikalischen Rahmen.

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ERNTEDANKFEST - 10. WORPSWEDER CHORFEST

Neun Worpsweder Chöre hatten sich vorbereitet, um mit jeweils drei Liedern am Chortreffen teilzunehmen. Die vollbesetzte, zum Erntedank festlich geschmückte Kirche gab einen großartigen Rahmen für die Darstellung der verschiedenen Musikrichtungen.

Betonte der Ökumenische Kirchenchor die Kirchenmusik des 17. und 18. Jahrhunderts, so besang der Chor des Heimatvereins Neu St. Jürgen mit plattdeutschen Liedern die Schönheit des Teufelsmoores. Auch der Hüttenbuscher Singkreis widmete sich dem Thema Heimat und besang Worpswede in einem von einem Chormitglied getexteten Lied.

„Ton in Ton“ trugen mit „O happy day“ und „Hallelujah“ zwei Gospels vor, die von den Zuhörern mit großem Beifall bedacht wurden.

Wir hatten mit dem Fischerlied „Höger rupp“ ein Lied ausgewählt, das wir gerne und kräftig singen. Die Bassstimmen sind hier besonders ausgeprägt, und dem Publikum gefiel es, den Männerstimmen zuzuhören. Bei aller Spannweite unseres Repertoires sind es doch diese bodenständigen Chorstücke, die uns besonders gut gelingen.

Die Moorpieper trugen ein Medley aus Liebesliedern vor; der Galeriechor präsentierte die von Dietrich Bonhoeffer im Gefängnis geschriebenen Zeilen „Aber du weißt den Weg für mich“ in einem Liedsatz von Berthier.

Begleitet von der Orgel überzeugte der Worpsweder Kammerchor mit dem „Ave verum“ von Mozart und erhielt reichlich Beifall für das Lied “Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern.

Zum Abschluss gab der KuKuK-Chor dem Publikum mit „Irish Blessing“ einen musikalischen Segen mit auf den Weg.

Einmal mehr konnte Ulrike Dehning mit Freude und Dank auf die Vielfalt der Chorvorträge in dieser Veranstaltungsreihe zurückblicken und kündigte bereits das nächste Treffen für den 29. September 2019 an.

Die erbetenen Spenden kommen in diesem Jahr der Flüchtlingsinitiative Worpswede sowie den Taifunopfern auf den Philippinen zugute.

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14. FRANKENWEINVERNISSAGE IN DER BÖTJERSCHEN SCHEUNE

Der Kunsthandwerkermarkt und die Frankenweinverkostung sind vor Jahren eine Verbindung eingegangen, die sich als harmonisch erwiesen hat. Wie Stefan Schwenke als Bürgermeister von Worpswede und eine Weinkönigin als Vertreterin der anwesenden Weingüter betonten, handele es sich bei beiden Veranstaltungen um die Kunst, ein Werk in bester Vollendung hervorzubringen. Davon wollten sich die Gäste sowohl im Rathaus bei den Kunsthandwerkern als auch in der Bötjerschen Scheune bei den Winzerfamilien gerne überzeugen lassen.

Was die 18er Lese und die Ernte betrifft, so können die Winzer auf ein Jahr der Superlative zurückblicken: der trockenste Sommer mit den meisten Sonnen- und Hitzetagen, die früheste Lese, die gesündesten Trauben und die höchsten Öchslegrade.

Wir dürfen gespannt sein, welche Weine aus diesen Eckdaten in der nächsten Saison angeboten werden.

Wir Concorden trugen auf dieser Veranstaltung einige Weinlieder und das Trinklied „Lustig, lustig, ihr lieben Brüder“ vor.

Als Dankeschön erhielten wir mehrere gute Tropfen, die wir bei der Jahreshauptversammlung 2019 verkosten werden.

Wir wünschen den Winzern einen guten Lohn für ihre Arbeit und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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GENERALPROBE MIT WEIHNACHTSESSEN IM "KAFFEE WORPSWEDE"

Nach vielen Übungsabenden für das Weihnachtssingen am 4. Advent in der Kirche gab es in der Woche davor im „Kaffee Worpswede“ die Generalprobe. Da sie mit einem besonderen Festessen verbunden ist, kommen dann auch viele Mitglieder, die nicht aktiv am Vereinsgeschehen teilnehmen. Der Vorsitzende Hermann Pelke konnte deshalb etwa fünfzig Gäste bzw. Sänger begrüßen.

Mit großem Bedauern stellte er fest, dass es in diesem Lokal unter der Leitung von Jens Kommerau das letzte Mal sein werde, eine Generalprobe durchzuführen. Der Grund sei die Schließung des Restaurants ab März 2019 wegen notwendiger, nicht aufschiebbarer Renovierungsarbeiten.

Jens Kommerau schloss sich seinen Worten an und blickte mit etwas Wehmut auf die vielen Jahre zurück, in denen die Concorden zu Weihnachten und Pfingsten seine Gäste gewesen waren. Jedoch freue er sich auch auf den Neustart in Bremen.

Uns aktive Sänger machte dann eine andere Ansage besonders betroffen: 90-jährig und nach einer Vereinszugehörigkeit von 68 Jahren verabschiedete sich unser aktives Ehrenitglied im 2. Bass Gerd Sobottka. Der Entschluss sei ihm schwer gefallen, nicht mehr regelmäßig an den Übungsabenden teilzunehmen, erklärte er. Zukünftig könne er an öffentlichen Auftritten nicht mehr dabei sein. Aber weiterhin werde er die Glückwunschkarten zu den Geburtstagen der aktiven Mitglieder schreiben.

Wir wussten, dass er sich schon länger mit Rückzugsgedanken beschäftigt hatte, aber diese Entscheidung – so sehr sie auch nachvollziehbar ist – trifft den Chor schwer. Uns fehlt nun ein wirklich guter Sänger und verlässlicher Freund, dessen Einsatz für den Verein unvergessen bleibt.

Unser Auftritt mit den Weihnachtsliedern offenbarte einige Schwächen, die bis zum Weihnachtssingen behoben sein müssen. Wir haben daher in den nächsten Tagen noch einige Arbeit vor uns.

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WEIHNACHTSSINGEN IN DER ZIONSKIRCHE

Der 4. Advent ist seit einigen Jahren der Termin für unser Weihnachtskonzert. Dieses Jahr fiel er auf den Tag vor Heiligabend, und wer geglaubt hatte, dass die Menschen von den Vorbereitungen für Weihnachten so erschöpft wären, dass sie nicht in die Kirche kommen würden, wurde eines Besseren belehrt.

Außerordentlich viele Zuhörer waren anwesend, als die Veranstaltung durch Ulrike Dehning an der Orgel eröffnet wurde. Wir folgten mit dem Lied “Dat Joahr geiht to End“ und leiteten eine Reihe von bekannten Weihnachtsliedern ein.

Das Lied „Stille Nacht“ mit seiner ursprünglichen Melodie war neu in unserem Programm. Wir selbst hatten etliche Übungsstunden gebraucht, um uns in den Chorsatz zu finden. Die Zuhörer meinten zunächst auch, es müsse nach den ersten Tönen das ihnen so bekannte Stück folgen, und merkten erst im Laufe des Liedes, dass diese Melodie anders gesetzt war.

Als Solisten hatte die Kantorin Thomas Lange gewinnen können, der mit seiner Querflöte zum Orgelspiel das „Laudate dominum“ von Mozart vortrug.

Wir Concorden wiederum freuten uns, dass wir Friedo Gercke mit einer plattdeutschen Geschichte über die Seefahrt und Norddeich-Radio präsentieren konnten.

Die Kirche ist für das gemeinsame Singen mit Begleitung durch die Orgel ein großartiger Ort. So erschallten unsere Weihnachtslieder in diesem Raum mit einer besonderen Kraft und Freude.

Am Ende der Worpsweder Orgelmusik wurden wir verabschiedet mit dem Orgelstück „Trumpet Voluntary“ von Clarke. Der beeindruckende Klang dieses Werkes zeigt, welch gute Auswahl getroffen wurde, als es um das passende Instrument für die Akustik der Zionskirche ging.

Wir hoffen, dass die Veranstaltungsreihe weiterhin erfolgreich ist, und werden uns gern beim nächsten Weihnachtssingen wieder beteiligen.

Das vergangene Jahr war nicht einfach für unseren Chorleiter Günter Hildebrandt. Die wechselnde, ungleichmäßige Anwesenheit in den einzelnen Stimmen macht das Üben schwierig. So wird der Weg bis zum erfolgreichen Auftritt lang und mühsam. Der Optimismus des Dirigenten scheint unerschütterlich zu sein. Er wurde beim Weihnachtssingen auf eine harte Probe gestellt, als klar wurde, dass durch Krankheitsfälle und Weihnachtsplanung der Chor nur in kleiner Besetzung singen würde. Unsere volle Konzentration führte trotzdem zu einem guten Ergebnis.

Die Übungsabende sind für die anwesenden Sänger gern genutzte Stunden in einer engen Gemeinschaft. Wir können deshalb auch dem neuen Gesangsjahr mit Freude entgegensehen. Nutzen wir also unsere Spannkraft und die des Dirigenten für die kommenden Monate in 2019.

Herbert Saade (Schriftführer) Worpswede, den 28. Januar 2019

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